Mein Rucksack ist gepackt fuer den letzten langen Flug, wie ich ihn zum Flughafen geschliffen kriege steht noch in Frage.
Das mit dem Reisen ist so eine Sache: wenn man zu Hause ist moechte man weg und wenn man unterwegs ist, dann merkt man was man an zu Hause hat. Das ist eine ganze Menge von vernuenftigem Brot, einer Waschmaschine die mehr als 35 Minuten Kalt oder Warmwaesche drauf hat und die auch tatsaechlich Waesche sauber waescht, Internet das keine Muenzen frisst, Bettwaesche die man sich zutrauen kann und eine eigene Bude in der man auch mal halbnackt rumlaufen kann.
Allerdings ueberwiegen die tollen Dinge am Reisen immer und ich muss dem Drang doch immer nachgeben. Die Furcht zu Anfang so eine Reise alleine zu machen ist unbegruendet, ich hab ueberwiegend Leute getroffen die alleine reisten. Allen moeglichen Alters. Und die auch die Vorteile dessen kannten. Die ersten zwei Wochen musste ich mich daran gewoehnen, danach haette ich nicht mehr tauschen wollen.
Fuer die Reise gab es viele Gruende. Einer davon war einfach Fernweh und dass ich die Welt sehen wollte. In Echt. Vor allem nachdem ich den Film 'Schmetterling und Taucherglocke' gesehen habe, hab ich mich noch viel mehr gefragt was ist, wenn man aus irgendeinem Grund nicht mehr reisen koennte und all das was da draussen ist nicht mehr sehen koennte.
Die Bilder im Kopf und die Erfahrungen kann einem niemand mehr nehmen und sind mit Geld auch nicht aufzuwiegen.
Mich wundert, dass ich ueberhaupt immer mal wieder Zeit gefunden habe zu schreiben, allerdings hat sich das meistens weniger detailiert angefuehlt, aber man kann sowieso nur versuchen einen kleinen Einblick zu geben.
Die naechsten Tage gehoeren also mir, es werden die Letzten sein.
Donnerstag, 29. April 2010
Meiji
heisst die Tafel Schokolade die neben mir liegt, aber schon keine mehr ist.
Schokolade geht hier immer. Ein dickes Plus fuer Japan.
Eben waren wir ein letztes Mal essen und ich hab mir zwischen Hauptgang und Schokolade noch ein Rote-Bohnen-Eis gegoennt. Ich freu mich schon auf Schnitzel.
Die Tage in Kyoto waren toll, der Nachtbus fuer die knapp 7 Stunden eine guenstige aber nicht immer bequeme Alternative zum Shinkansen, dem Hochgeschwindigkeitszug. Auf der Hinfahrt hatte ich ein Ticket fuer einen Sitzplatz in einem Bus mit zwar 4 Sitzen in einer Reihe, dafuer aber mit sehr bequemen und einer Art Markise die man sich vor die Augen ziehen kann. Der Bus zurueck war dann ein Schulausflugsbus, 08/15 mit Null Ruecksicht auf lange Europaerinnenbeine.
In Kyoto war ich mit einer Neuseelaenderin unterwegs und wir sind beide zufaellig am selben Tag nach Tokyo zurueckgefahren. Das Hostel war toll, eines der besten in Japan und somit war der eine verregnete Tag auch zu ertragen. Die anderen beiden Tage sind wir nur durch die Stadt gelaufen und haben Tempel angeschaut und uns in der Fruehlingssonne gegrillt, Sushi gegessen und die letzten Kirschbluetenbaeume gezaehlt.
Schokolade geht hier immer. Ein dickes Plus fuer Japan.
Eben waren wir ein letztes Mal essen und ich hab mir zwischen Hauptgang und Schokolade noch ein Rote-Bohnen-Eis gegoennt. Ich freu mich schon auf Schnitzel.
Die Tage in Kyoto waren toll, der Nachtbus fuer die knapp 7 Stunden eine guenstige aber nicht immer bequeme Alternative zum Shinkansen, dem Hochgeschwindigkeitszug. Auf der Hinfahrt hatte ich ein Ticket fuer einen Sitzplatz in einem Bus mit zwar 4 Sitzen in einer Reihe, dafuer aber mit sehr bequemen und einer Art Markise die man sich vor die Augen ziehen kann. Der Bus zurueck war dann ein Schulausflugsbus, 08/15 mit Null Ruecksicht auf lange Europaerinnenbeine.
In Kyoto war ich mit einer Neuseelaenderin unterwegs und wir sind beide zufaellig am selben Tag nach Tokyo zurueckgefahren. Das Hostel war toll, eines der besten in Japan und somit war der eine verregnete Tag auch zu ertragen. Die anderen beiden Tage sind wir nur durch die Stadt gelaufen und haben Tempel angeschaut und uns in der Fruehlingssonne gegrillt, Sushi gegessen und die letzten Kirschbluetenbaeume gezaehlt.
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Dienstag, 27. April 2010
Sonntag, 25. April 2010
Tōkyō
Von allen Kulturunterschieden die einem durch das Reisen vor Augen gefuehrt werden, war der Sprung von Fiji nach Tokyo wohl der Heftigste. Von dem kleinen Inselstaat mit seinen relaxten Einwohnern von denen die Meisten ein ziemlich einfaches Leben fuehren, hin zu der ca. 8,5 Millionenstadt (abgesehen von den insgesamt mehr als 34 Mio Menschen in der Region), mit vielen Skyscrapern, Hightech und rohem Fisch & Fleisch. Und vor allem den schlechten Englischkentnissen des Durchschnittsjapaners.
Mein 'Point it' Imagedictionary hat mir schon ein bisschen weitergeholfen.
Vulkanverursacht bin ich immer noch alleine am Reisen und die enttaeuschte Vorfreude hat mir etwas die Energie geraubt und ich hab mich einfach mal treiben lassen die letzten Tage. Nachdem ich das U-Bahnsystem einigermassen verstanden habe war ich schon ganz froh und bin fast jeden Tag in einen anderen Stadtteil gefahren. Hab mich darueber gewundert wie wenig Nichtasiaten in manchen Teilen unterwegs sind, hab mich beglotzen lassen und hab die Innereien mancher Geschaefte bestaunt wie ein kleines Kind das im Candyland steht. Und die Japaner lieben bunt!
Die Toiletten hier im Hostel sind vollgestopft mit Hello Kitty und Manga, japanischen Faechern und Postern, die Durchschnittstoilette ist ausgestattet mit allen moeglichen Duschschikanen und eingebautem Foehn sowie Spuelung nachahmenden Geraeuschen in dem Falle das man etwas uebertoenen moechte.
Man gewoehnt sich an alles.
Ich versuche mich nicht zu viel in Malls aufzuhalten, mein Ruecken schmerzte schon vom Rucksacktragen als ich ankam - es ist zu verfuehrerisch. Das Hostel in dem ich die Woche gewohnt habe ist klein und sehr schoen und gemuetlich, etwas ausserhalb dem ganzen Trubel, aber nahe der Metro und nicht wirklich ab vom Schuss.
Heute Nacht nehme ich den Nachtbus nach Kyoto was etwa 7 Stunden dauert. Den Wochenanfang werde ich dort verbringen und Mitte der Woche dann entweder mit Bus oder Shinkansen, dem Hochgeschwindigkeitszug, zurueckfahren.
Die Kirschblueten sind fast verblueht, was Schade ist, weil Japan so bekannt fuer die Kirschbluetenzeit ist. Der Sprung von >30 Grad auf 15 - 25 Grad (es schwankt hier ziemlich) war auch sowas wie ein Temperaturschock fuer mich, aber dafuer ist hier endlich Fruehling. Von allen Jahreszeiten die ich bisher auf der Reise erlebt habe, fehlt einzig und allein der Winter. Das blieb mir dann dieses Kalenderjahr zum Glueck erspart. Nicht ohne Absicht...
Mein 'Point it' Imagedictionary hat mir schon ein bisschen weitergeholfen.
Vulkanverursacht bin ich immer noch alleine am Reisen und die enttaeuschte Vorfreude hat mir etwas die Energie geraubt und ich hab mich einfach mal treiben lassen die letzten Tage. Nachdem ich das U-Bahnsystem einigermassen verstanden habe war ich schon ganz froh und bin fast jeden Tag in einen anderen Stadtteil gefahren. Hab mich darueber gewundert wie wenig Nichtasiaten in manchen Teilen unterwegs sind, hab mich beglotzen lassen und hab die Innereien mancher Geschaefte bestaunt wie ein kleines Kind das im Candyland steht. Und die Japaner lieben bunt!
Die Toiletten hier im Hostel sind vollgestopft mit Hello Kitty und Manga, japanischen Faechern und Postern, die Durchschnittstoilette ist ausgestattet mit allen moeglichen Duschschikanen und eingebautem Foehn sowie Spuelung nachahmenden Geraeuschen in dem Falle das man etwas uebertoenen moechte.
Man gewoehnt sich an alles.
Ich versuche mich nicht zu viel in Malls aufzuhalten, mein Ruecken schmerzte schon vom Rucksacktragen als ich ankam - es ist zu verfuehrerisch. Das Hostel in dem ich die Woche gewohnt habe ist klein und sehr schoen und gemuetlich, etwas ausserhalb dem ganzen Trubel, aber nahe der Metro und nicht wirklich ab vom Schuss.
Heute Nacht nehme ich den Nachtbus nach Kyoto was etwa 7 Stunden dauert. Den Wochenanfang werde ich dort verbringen und Mitte der Woche dann entweder mit Bus oder Shinkansen, dem Hochgeschwindigkeitszug, zurueckfahren.
Die Kirschblueten sind fast verblueht, was Schade ist, weil Japan so bekannt fuer die Kirschbluetenzeit ist. Der Sprung von >30 Grad auf 15 - 25 Grad (es schwankt hier ziemlich) war auch sowas wie ein Temperaturschock fuer mich, aber dafuer ist hier endlich Fruehling. Von allen Jahreszeiten die ich bisher auf der Reise erlebt habe, fehlt einzig und allein der Winter. Das blieb mir dann dieses Kalenderjahr zum Glueck erspart. Nicht ohne Absicht...
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Samstag, 17. April 2010
Halbtageszensur und Suedseeinselleben
Da mache ich mir die Muehe und lass den Strand hinten rechts hinter mir liegen und schreib auf meinen Blog der auf Fiji fast nie zu erreichen war (genau wie ueberhaupt alle Bloggerseiten) und in dem Moment wo ich den Post veroeffentliche, faellt die Seite wieder aus und alles war umsonst.
Da musste ich direkt wieder an den Strand zurueck.
Und jetzt sind die wunderbaren Tage auch schon um.
Mit dem Bula Combo Pass war ich 7 Tage/ 6 Naechte auf den Yasawa Inseln noerdlich der Hauptinsel. Das machen die meisten die dort hinreisen und das sind nicht wie man annehmen moechte Honeymooner. Die meisten sind eher Backpacker die in Australien oder Neuseeland oder beiden Laender unterwegs sind und sich die Muehe machen um nach Fiji zu fliegen.
Die Inseln dort sind sehr schoen und wenn man den Pass kauft, dann sind da saemtliche Uebernachtungen samt Essen und Faehrfahrten mit inbegriffen. In manchen Resorts muss man noch etwas drauflegen, aber meistens ist das Essen dann besonders gut (oder auch besonders schlecht).
Man steigt also auf die Faehre, bucht sich eine Unterkunft und steigt an der Stelle vor der Insel in ein kleines Boot um das einen dann an Land bringt. Dort wird man mit Klampfen und Ukulelen und allerlei Gesang begruesst und das Gepaeck wird auch immer direkt fuer einen getragen. Das macht das 'von-Insel-zu-Insel-ziehen' viel weniger beschwerlich, auch wenn ich sowieso die Haelfte am Festland gelassen hab.
Und je nachdem ob man am naechsten oder uebernaechsten Tag oder ueberhaupt nochmal weiter nach Norden oder Sueden faehrt, wartet man dann die entsprechende Zeit fuer die Faehre ab. Auf den Inseln gibt es allerlei Aktivitaeten von Dorfbesuchen ueber Muschel- und Kokosnussschmuck basteln bis hin zu Treks oder Fisch- bzw. Schnorcheltrips. Irgendwie muss man ja die Zeit totschlagen.
Achja, einen Trip zur Insel auf der 'Cast Away' gedreht wurde, kann man auch machen.
Und das Wetter war fantastisch.
Abends werden von den Einheimischen die im Resort arbeiten manchmal Taenze aufgefuehrt die sie zu ziemlich eindrucksvoller Tanzmusik mit mit Kokosoel eingecremten Oberkoerpern und in Hularoeckchen vorfuehren. Ueberhaupt sind die Fijis ziemlich musikalisch und man wundert sich wie die Maenner ueberhaupt so hoch und dann auch noch mehrstimmig singen koennen.
Die Musik gehoert einfach dazu und sie spielen ganz oft, vor allem waehrend man selber am Essen war oder abends beim Kava trinken.
Kava schmeckt wie Schlamm mit Wasser angemischt, wird eigentlich aus einer zu Pulver verstampften Wurzel mit Wasser gemixt und aus Kokosnussschale getrunken. Manchmal macht es den Mund taubt und wenn man so viel trinkt wie die Fijis wird man ganz ruhig und relaxt. Das Gras des Suedpazifiks quasi.
Es laesst sich also ganz gut aushalten dort.
Die Fische und alles was man beim Schnorcheln so zu sehen bekommt, das fand ich nochmal viel eindrucksvoller, bunter und exotischer als am Great Barrier Reef. Das sagen auch die Taucher die dorthin fahren und es war wirklich so wie man es sich vorstellt. Tuerkisfarbenes Wasser und knallbunte Fische in Scharen um einen herum. Und die kleinen Haie kommen der Kueste auch sehr nahe.
Und ueberall die vielen Blueten. Auf Fiji wachsen wie auch in Indonesien die schoenen Frangipanis, auch die kleinere Art. Und fast jeder Fiji hat sie im Haar stecken, oder irgendwas anderes bluetenmaessiges. Dort ist es naemlich sowas wie der Ehering. Hinter dem rechten Ohr bedeutet es 'verheiratet' und hinter das linke Ohr gesteckt bedeutet es 'Single'.
Wieder auf dem Festland bin ich noch 2 Naechte an die Suedkueste gefahren, dort gab es ein kleines Budgetresort, umgeben von quasi nichts und direkt am Strand. Es war so schoen gelassen und entspannt dort, dass ich irgendwann nicht mehr wusste ob ich bei meinem 4. oder 5. Buch seit Fiji war.
Hingefahren bin ich mit einem lokalen Bus und das erinnert einen ein bisschen an Suedostasien, obwohl ich den Standard noch etwas hoeher empfinde. Zurueck ging es dann in einem Minivan, der auch sowas wie ein lokaler Bus war, dafuer mit Kamikazefahrer. Das schien niemanden zu stoeren, auch nicht wenn entgegenkommende Autos dem Minivan schon ziemlich dicht in die Augen schauten waehrend der seelenruhig ganze Kurzschlangen an Autos auf der Gegenspur ueberholte.
Und jetzt ist Fiji auch schon wieder rum, ich hocke nach dem Flug heute morgen zurueck nach Sydney jetzt 10 Stunden hier und warte auf den Anschlussflug nach Tokyo. Mein Visum um in die Stadt zu fahren haette ich noch, aber die letzte Nacht war kuerzer als 3 Stunden Schlaf und ich hatte keine Lust mich irgendwie von der Stelle zu bewegen.
Jetzt werde ich ab morgen erstmal alleine in Japan sein, was nicht gerade meine Traumvorstellung vom Reisen dort ist, aber von Deutschland oder Skandinavien bewegt sich gerade kein Flieger weg und somit bleibt mir erstmal nichts anderes uebrig. Aber es ist ja nicht das erste Land in das ich ohne viel Ahnung alleine fliege. Und immerhin hab ich die ersten zweit Uebernachtungen gebucht. Das beruhigt mich ungemein. Wenn jetzt nicht wieder die Quotenkinder in der Reihe vor mir sitzen - wie schon auf dem Weg hierher - dann waere das doch schon ein fast perfekter Start in der kalten noerdlichen Hemisphaere. Brrrrr...
Da musste ich direkt wieder an den Strand zurueck.
Und jetzt sind die wunderbaren Tage auch schon um.
Mit dem Bula Combo Pass war ich 7 Tage/ 6 Naechte auf den Yasawa Inseln noerdlich der Hauptinsel. Das machen die meisten die dort hinreisen und das sind nicht wie man annehmen moechte Honeymooner. Die meisten sind eher Backpacker die in Australien oder Neuseeland oder beiden Laender unterwegs sind und sich die Muehe machen um nach Fiji zu fliegen.
Die Inseln dort sind sehr schoen und wenn man den Pass kauft, dann sind da saemtliche Uebernachtungen samt Essen und Faehrfahrten mit inbegriffen. In manchen Resorts muss man noch etwas drauflegen, aber meistens ist das Essen dann besonders gut (oder auch besonders schlecht).
Man steigt also auf die Faehre, bucht sich eine Unterkunft und steigt an der Stelle vor der Insel in ein kleines Boot um das einen dann an Land bringt. Dort wird man mit Klampfen und Ukulelen und allerlei Gesang begruesst und das Gepaeck wird auch immer direkt fuer einen getragen. Das macht das 'von-Insel-zu-Insel-ziehen' viel weniger beschwerlich, auch wenn ich sowieso die Haelfte am Festland gelassen hab.
Und je nachdem ob man am naechsten oder uebernaechsten Tag oder ueberhaupt nochmal weiter nach Norden oder Sueden faehrt, wartet man dann die entsprechende Zeit fuer die Faehre ab. Auf den Inseln gibt es allerlei Aktivitaeten von Dorfbesuchen ueber Muschel- und Kokosnussschmuck basteln bis hin zu Treks oder Fisch- bzw. Schnorcheltrips. Irgendwie muss man ja die Zeit totschlagen.
Achja, einen Trip zur Insel auf der 'Cast Away' gedreht wurde, kann man auch machen.
Und das Wetter war fantastisch.
Abends werden von den Einheimischen die im Resort arbeiten manchmal Taenze aufgefuehrt die sie zu ziemlich eindrucksvoller Tanzmusik mit mit Kokosoel eingecremten Oberkoerpern und in Hularoeckchen vorfuehren. Ueberhaupt sind die Fijis ziemlich musikalisch und man wundert sich wie die Maenner ueberhaupt so hoch und dann auch noch mehrstimmig singen koennen.
Die Musik gehoert einfach dazu und sie spielen ganz oft, vor allem waehrend man selber am Essen war oder abends beim Kava trinken.
Kava schmeckt wie Schlamm mit Wasser angemischt, wird eigentlich aus einer zu Pulver verstampften Wurzel mit Wasser gemixt und aus Kokosnussschale getrunken. Manchmal macht es den Mund taubt und wenn man so viel trinkt wie die Fijis wird man ganz ruhig und relaxt. Das Gras des Suedpazifiks quasi.
Es laesst sich also ganz gut aushalten dort.
Die Fische und alles was man beim Schnorcheln so zu sehen bekommt, das fand ich nochmal viel eindrucksvoller, bunter und exotischer als am Great Barrier Reef. Das sagen auch die Taucher die dorthin fahren und es war wirklich so wie man es sich vorstellt. Tuerkisfarbenes Wasser und knallbunte Fische in Scharen um einen herum. Und die kleinen Haie kommen der Kueste auch sehr nahe.
Und ueberall die vielen Blueten. Auf Fiji wachsen wie auch in Indonesien die schoenen Frangipanis, auch die kleinere Art. Und fast jeder Fiji hat sie im Haar stecken, oder irgendwas anderes bluetenmaessiges. Dort ist es naemlich sowas wie der Ehering. Hinter dem rechten Ohr bedeutet es 'verheiratet' und hinter das linke Ohr gesteckt bedeutet es 'Single'.
Wieder auf dem Festland bin ich noch 2 Naechte an die Suedkueste gefahren, dort gab es ein kleines Budgetresort, umgeben von quasi nichts und direkt am Strand. Es war so schoen gelassen und entspannt dort, dass ich irgendwann nicht mehr wusste ob ich bei meinem 4. oder 5. Buch seit Fiji war.
Hingefahren bin ich mit einem lokalen Bus und das erinnert einen ein bisschen an Suedostasien, obwohl ich den Standard noch etwas hoeher empfinde. Zurueck ging es dann in einem Minivan, der auch sowas wie ein lokaler Bus war, dafuer mit Kamikazefahrer. Das schien niemanden zu stoeren, auch nicht wenn entgegenkommende Autos dem Minivan schon ziemlich dicht in die Augen schauten waehrend der seelenruhig ganze Kurzschlangen an Autos auf der Gegenspur ueberholte.
Und jetzt ist Fiji auch schon wieder rum, ich hocke nach dem Flug heute morgen zurueck nach Sydney jetzt 10 Stunden hier und warte auf den Anschlussflug nach Tokyo. Mein Visum um in die Stadt zu fahren haette ich noch, aber die letzte Nacht war kuerzer als 3 Stunden Schlaf und ich hatte keine Lust mich irgendwie von der Stelle zu bewegen.
Jetzt werde ich ab morgen erstmal alleine in Japan sein, was nicht gerade meine Traumvorstellung vom Reisen dort ist, aber von Deutschland oder Skandinavien bewegt sich gerade kein Flieger weg und somit bleibt mir erstmal nichts anderes uebrig. Aber es ist ja nicht das erste Land in das ich ohne viel Ahnung alleine fliege. Und immerhin hab ich die ersten zweit Uebernachtungen gebucht. Das beruhigt mich ungemein. Wenn jetzt nicht wieder die Quotenkinder in der Reihe vor mir sitzen - wie schon auf dem Weg hierher - dann waere das doch schon ein fast perfekter Start in der kalten noerdlichen Hemisphaere. Brrrrr...
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Montag, 5. April 2010
Bula
heisst 'Hello' auf fiji. Und wohin die Reise ging merkte man schon beim Betreten des Fliegers. Air Pacific Stewardessen und Stewards in bunten Hemden mit Blumen im Haar, aus den Lautsprechern dudelnde Musik die eine Kreuzung auf Hullahulla und Elvis war und Filmchen die fuer leckeres Essen und bunte Inseln warben.
Der Flug von Christchurch aus dauerte knapp 4 Stunden und das Einzige was man sah war den Suedpazifik. Mehr liegt auch nicht zwischen Neuseeland und Fiji. An die Tropen gewoehnt, haette ich mir die Hitze beim Aussteigen irgendwie schlimmer vorgestellt, allerdings wurde es etwas schlimmer als der erste Eindruck war. Wie ich beim Einchecken feststellen musste, hat mein Rucksack ein neues Hoechstgewicht von 21,9 Kilogramm plus Handgepaeckrucksack und Essenskram. Fuehlt sich aber nicht so schlimm an wie die 20 kg in Australien. Und es sind ja nur noch 2 Laender durch die er durch muss *g*.
Nach dem Immigrieren und dem ganzen "nach-Essen-durchkaemmen" wartete ich dann auf den Shuttle vom Hostel. Und jetzt verbringe ich die zweite Nacht hier bevor ich mir morgen ueberlege ob ich uebermorgen mit dem Inselhopping anfange. Das Ticket dazu habe ich schon, aber irgendwie bin ich gerade froh den Tag in der Sonne verbringen zu koennen. Fuenf Wochen durch Neuseeland reisen war ganz schoen anstrengend und Reisen ist eben kein Urlaub machen. Nur manchmal, wie eben jetzt. Jedenfalls ist das der Plan.
Der Flug von Christchurch aus dauerte knapp 4 Stunden und das Einzige was man sah war den Suedpazifik. Mehr liegt auch nicht zwischen Neuseeland und Fiji. An die Tropen gewoehnt, haette ich mir die Hitze beim Aussteigen irgendwie schlimmer vorgestellt, allerdings wurde es etwas schlimmer als der erste Eindruck war. Wie ich beim Einchecken feststellen musste, hat mein Rucksack ein neues Hoechstgewicht von 21,9 Kilogramm plus Handgepaeckrucksack und Essenskram. Fuehlt sich aber nicht so schlimm an wie die 20 kg in Australien. Und es sind ja nur noch 2 Laender durch die er durch muss *g*.
Nach dem Immigrieren und dem ganzen "nach-Essen-durchkaemmen" wartete ich dann auf den Shuttle vom Hostel. Und jetzt verbringe ich die zweite Nacht hier bevor ich mir morgen ueberlege ob ich uebermorgen mit dem Inselhopping anfange. Das Ticket dazu habe ich schon, aber irgendwie bin ich gerade froh den Tag in der Sonne verbringen zu koennen. Fuenf Wochen durch Neuseeland reisen war ganz schoen anstrengend und Reisen ist eben kein Urlaub machen. Nur manchmal, wie eben jetzt. Jedenfalls ist das der Plan.
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Sonntag, 4. April 2010
Mt Cook und das Ende von Neuseeland
Der letzte Eintrag fuehlte sich etwas schnell runtergeschrieben an, aber es passieren einfach zu viele Dinge als das man alles aufschreiben koennte und wollte. Die Tage gehen viel zu schnell vorbei und wir hatten zwei tolle Naechte in der Naehe vom hoechsten Berg in Neuseeland, dem Mt Cook. Dort standen nur ein paar Haeuser, es gab noch nicht mal einen Supermarkt. Dafuer hatten wir tolles Wetter um zu trekken. Wenigstens den ersten Tag, den zweiten verbrachten wir im Hostel, aber die Aussicht auf die Gletscher war trotzdem genial. Das Budget hat es nicht hergegeben, aber beim naechsten Mal werde ich sicher auch den Fulg ueber die Gletscher und Mt Cook machen, dort ist naemlich eine der drei Stellen auf der Welt an der man auf dem Gletscher landen kann. Mit einem Eisflugzeug oder Hubschrauber. Das muss fantastisch sein. Aber auch so war die Aussicht den etwas umstaendlichen Split unserer Busroute wert.
Von dort aus fuhren wir an den Lake Tekapo. Die Seen hier haben oft so eine fantastisch tuerkisene Farbe, welche dadurch entsteht, dass sich der Staub der in den Bergen durch das zermahlen der Felsen und Steine entsteht, bis ins Tal ablagert und auch ueber den See wandert. Er ist zu fein als das er im Wasser versinken wuerde und schwebt darueber und faerbt es ein. Ich blieb nur eine Nacht in Lake Tekapo und da es so bewoelkt war, konnten wir leider die Sternenbeobachtungstour auf den Berg nicht machen. Dort stehen grosse Teleskope und man hat angeblich eine geniale Sicht ins All. Aafke blieb einen Tag laenger und hat sie doch noch mitmachen koennen und war ziemlich begeistert. Meine Liste was ich in NZ irgendwann noch alles machen muss, waechst stetig. Dafuer fuhr ich einen Tag frueher nach Christchurch um noch ein paar Dinge zu regeln bevor es weiter nach Fiji geht. Weil es so viele Feiertage gab waehrend des Wochenendes, dachte ich, dass es eher weniger entspannt wuerde, aber im Endeffekt hab ich mir wieder zu viele Gedanken gemacht.
Wir verbrachten also noch shoppend die letzten Tage an der Ostkueste und seltsamerweise waren es warme bis seeehr warme Tage. Gefuehlte 28 Grad hatte der letzte Tag, aber waehrend Europa langsam auftaut, wird hier noch getant. Unseren letzten Abend haben wir in einem kleinen alternativen Irish Pub verbracht, aber Feiertage hindern die Neuseelaender anscheinend daran ihre Laeden abends lange aufzulassen.
Am naechtsen Mittag ging mein Airportshuttle und ich hatte - angeblich - noch das letzte Ticket am Tag vorher erwischt. Das letzte fuer die passende Zeit zumindest. Als ich dann mit meinen beiden Rucksaecken und einer Tasche auf den Van zulief schaute der Fahrer mich an und fragte unglaeubig, ob ich mitfahren wolle. Und ob ich ein Ticket haette. Auf 11 Plaetze wurden 13 Tickets verkauft und wir quetschten meine Siebensachen auch noch rein. Abschiednehmen von Aafke, dem Maedel mit dem friesischen Namen, war seltsam nach den fuenf gemeinsamen Wochen. Sie flog genau einen Tag spaeter nach Darwin weiter und das Team Deutschie und Dutchie gibt es jetzt nicht mehr.
Von dort aus fuhren wir an den Lake Tekapo. Die Seen hier haben oft so eine fantastisch tuerkisene Farbe, welche dadurch entsteht, dass sich der Staub der in den Bergen durch das zermahlen der Felsen und Steine entsteht, bis ins Tal ablagert und auch ueber den See wandert. Er ist zu fein als das er im Wasser versinken wuerde und schwebt darueber und faerbt es ein. Ich blieb nur eine Nacht in Lake Tekapo und da es so bewoelkt war, konnten wir leider die Sternenbeobachtungstour auf den Berg nicht machen. Dort stehen grosse Teleskope und man hat angeblich eine geniale Sicht ins All. Aafke blieb einen Tag laenger und hat sie doch noch mitmachen koennen und war ziemlich begeistert. Meine Liste was ich in NZ irgendwann noch alles machen muss, waechst stetig. Dafuer fuhr ich einen Tag frueher nach Christchurch um noch ein paar Dinge zu regeln bevor es weiter nach Fiji geht. Weil es so viele Feiertage gab waehrend des Wochenendes, dachte ich, dass es eher weniger entspannt wuerde, aber im Endeffekt hab ich mir wieder zu viele Gedanken gemacht.
Wir verbrachten also noch shoppend die letzten Tage an der Ostkueste und seltsamerweise waren es warme bis seeehr warme Tage. Gefuehlte 28 Grad hatte der letzte Tag, aber waehrend Europa langsam auftaut, wird hier noch getant. Unseren letzten Abend haben wir in einem kleinen alternativen Irish Pub verbracht, aber Feiertage hindern die Neuseelaender anscheinend daran ihre Laeden abends lange aufzulassen.
Am naechtsen Mittag ging mein Airportshuttle und ich hatte - angeblich - noch das letzte Ticket am Tag vorher erwischt. Das letzte fuer die passende Zeit zumindest. Als ich dann mit meinen beiden Rucksaecken und einer Tasche auf den Van zulief schaute der Fahrer mich an und fragte unglaeubig, ob ich mitfahren wolle. Und ob ich ein Ticket haette. Auf 11 Plaetze wurden 13 Tickets verkauft und wir quetschten meine Siebensachen auch noch rein. Abschiednehmen von Aafke, dem Maedel mit dem friesischen Namen, war seltsam nach den fuenf gemeinsamen Wochen. Sie flog genau einen Tag spaeter nach Darwin weiter und das Team Deutschie und Dutchie gibt es jetzt nicht mehr.
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Mittwoch, 31. März 2010
Von der Westkueste bis zur Ostkueste
Die Tage in Queenstown sind ziemlich entspannt vorueber gegangen und das Einzige was wir wirklich unternommen haben war der Trip zum Milford Sound. 5 Stunden Fahrt hin, 2 Stunden bei fanastischem Regenwetter und viel Nebel auf dem Schiff und 5 Stunden Fahrt zurueck.
Die Landschaft dort im Fjordland war wunderschoen und die Chance einen sonnigen Tag dort zu haben ist ziemlich klein, auch wenn drumherum ueberall gutes Wetter ist.
Aber schon etwas seltsam wenn man sich vorstellt, dass so ein Trip etwa dasselbe ist, als wenn man von Deutschland aus, etwas weiter mittig als Koeln, nach Paris fahren um einen zweistuendigen Bootstrip auf der Seine zu machen.
Queenstown an sich hat uns total gut gefallen, aber da wir zu traege zum trekken waren, haben wir die super Aussicht von den Bergen auf die Stadt und das Land drumherum verpasst. Dafuer waren wir shoppen, ein bisschen aus und haben uns von Milchkaffee ernaehrt.
Die naechste Fahrt ging nach Dunedin, rueber an die Ostkueste wo wir auch nur eine Nacht blieben. Eine kleine niedliche Stadt in der man Samstags um halb 4 nirgendwo mehr einen Friseortermin bekommt.
Danach ging es Richtung Norden und wir haben unseren Trip gesplittet, uns in Twizel absetzten lassen und dachten wir haetten den toten Punkt Neuseelands dort erreicht.
Die Stadt wurde 1968 gebaut als Basis fuer Arbeiter die Daemme und alles moegliche in die Landschaft bauten und sollte auch nur 20 Jahre voruebergehend dort stehen bleiben. Die Leute wollten aber nicht mehr wegziehen und somit blieb Twizel.
Wir zogen eine Nacht ins YHA dessen Gebaeude uns an Baracken erinnerte. Aber von innen war es ganz nett und wir schauten "Bridget Jones" auf VHS. Meine Guete haben wir uns fremdgeschaemt.
Ausserdem haben wir dort im Kaffee einen Niederlaender getroffen der dort ueber den Winter gearbeitet hat und bald nach Hause zurueckkehrt. Er fand es auch nicht gerade sehr lebendig, meinte aber, dass er dort gut verdienen und sparen koenne.
Am naechsten Morgen wurden wir vom Bus abgeholt und nach Mt Cook mitgenommen.
Die Landschaft dort im Fjordland war wunderschoen und die Chance einen sonnigen Tag dort zu haben ist ziemlich klein, auch wenn drumherum ueberall gutes Wetter ist.
Aber schon etwas seltsam wenn man sich vorstellt, dass so ein Trip etwa dasselbe ist, als wenn man von Deutschland aus, etwas weiter mittig als Koeln, nach Paris fahren um einen zweistuendigen Bootstrip auf der Seine zu machen.
Queenstown an sich hat uns total gut gefallen, aber da wir zu traege zum trekken waren, haben wir die super Aussicht von den Bergen auf die Stadt und das Land drumherum verpasst. Dafuer waren wir shoppen, ein bisschen aus und haben uns von Milchkaffee ernaehrt.
Die naechste Fahrt ging nach Dunedin, rueber an die Ostkueste wo wir auch nur eine Nacht blieben. Eine kleine niedliche Stadt in der man Samstags um halb 4 nirgendwo mehr einen Friseortermin bekommt.
Danach ging es Richtung Norden und wir haben unseren Trip gesplittet, uns in Twizel absetzten lassen und dachten wir haetten den toten Punkt Neuseelands dort erreicht.
Die Stadt wurde 1968 gebaut als Basis fuer Arbeiter die Daemme und alles moegliche in die Landschaft bauten und sollte auch nur 20 Jahre voruebergehend dort stehen bleiben. Die Leute wollten aber nicht mehr wegziehen und somit blieb Twizel.
Wir zogen eine Nacht ins YHA dessen Gebaeude uns an Baracken erinnerte. Aber von innen war es ganz nett und wir schauten "Bridget Jones" auf VHS. Meine Guete haben wir uns fremdgeschaemt.
Ausserdem haben wir dort im Kaffee einen Niederlaender getroffen der dort ueber den Winter gearbeitet hat und bald nach Hause zurueckkehrt. Er fand es auch nicht gerade sehr lebendig, meinte aber, dass er dort gut verdienen und sparen koenne.
Am naechsten Morgen wurden wir vom Bus abgeholt und nach Mt Cook mitgenommen.
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Samstag, 27. März 2010
'The thrill is worth every dollar'
schreibt der Lonely Planet ueber das Skydiven hier. Und tatsaechlich habe ich viel mehr Leute getroffen die hier gesprungen sind als solche die es nicht getan haben.
Als wir in Nelson waren hatte ich meine Angst auch schon hinter mir gelassen und da das Wetter am zweiten Tag noch viel besser als am ersten Tag sein sollte und ich gerne in der Naehe des Abel Tasmans springen wollte, wurde ich am Freitag mittag um 12 in Nelson abgeholt und von Natham, einem ehemaligen Kameraspringer, nach Montueka zur Drop Zone gebracht.
Wir waren eine kleine Gruppe mit 3 Daenen, einem Deutschen und einer englischsprachigen Frau die sicher schon ueber 60 war. Nachdem uns ein bisschen was erzaehlt worden war und wir uns ein Video von Spruengen angeschaut haben mit dem man uns wohl die letzte Angst nehmen wollte, wurde ich mit einem der Daenen und der aelteren Frau fuer den ersten Flieger eingeteilt. Wir gingen in eine groessere Halle um uns die Overalls anzuziehen und danach kam Mike, mein Tandemmaster, und zog mir die Gurte an. Er drueckte mir Muetze und Brille in die Hand und fragte ob ich schon einmal gesprungen sei und solche Dinge. ‘Komm mal mit’ meinte er und schon waren wir auf dem Weg zum Flieger. Er nannte mir die Dinge die ich zu tun hatte und schon standen wir vor der offenen Flugzeugtuer. Der Flieger bestand aus einem kleinen Cockpit und einem kleinen Raum der so breit war, dass gerade mal zwei Leute nebeneinander auf dem mit Teppich ausgelegten Boden sitzen konnten und geschaetzte 3 Meter lang. Er kletterte rein und ich setzte mich auf seine Beine, der Daene kam mit seinem Tandem neben mich und uns gegenueber die aeltere Frau. Dazwischen quetschten sich noch 2 Kameramaenner und schon war die Maschine voll und hob ab. Mit 8 Leuten war es auch schon rammelvoll. Die Aussicht war toll, es war ein sehr warmer Tag mit genug weissen bauschigen Wolken und auf dem Weg nach oben wird versucht einen abzulenken, der Hoehenmesser wird erklaert samt der Landschaft um einen herum.
Erst als der Flieger durch die Wolken flog und immer noch hoeher, wurde mir die Hoehe bewusst. Auf 13000 ft schoben die Kameramaenner die Tuer, nur aus durchsichtigem Kunststoff bestehend, auf und in dem Moment als ich draussen nur weisse Wolken unter uns sah, da wurde mir erstmal etwas flau und ich bekam das Gefuehl, was es bedeutet sich in der Hoehe aus dem Flugzeug zu schmeissen.
Gluecklicherweise waren wir die Letzten und ich konnte nicht hinschauen als die Kameramaenner rauskletterten und sich draussen festhielten und auch nicht als die anderen sprangen und in kleinen Loechern verschwanden.
Als ich dann merkte, dass der Flieger leer war, sagte Mike, an dem ich mittlerweile festhing, dass ich zur Tuer kriechen solle. Und dann sass ich in der Flugzeugtuer, meine Beine baumelten in den Himmel nach unten, ich atmete die kalte Luft und konnte schlecht nach unten schauen. In den Himmel geradeausschauen ging schon besser. Das Gefuehl ist wirklich einmalig und unbeschreiblich. Dann kam der Stoss von hinten und ich kann mich erinnern, dass Flugzeug noch von unten gesehen zu haben und dass wir uns ueberschlugen, durch die Wolken flogen und dann auch schon mit dem Bauch nach unten und einer extremen Geschwindigkeit nach unten flogen. Durchschnittlich 200 kmh und es kommt einem vor wie im Film wenn die Erde auf einen zurast.
Nach 8000 ft und noch etwa 2 km von der Erde entfernt wurde der Fallschirm dann geoeffnet und von dort oben wirkt alles so unreal, dass es nicht mal mehr ein Achterbahngefuehl im Bauch gab. Das kam erst, als wir anfingen ein paar Spins zu machen. Und das ist in der Hoehe allemal besser als Achterbahnfahren. Dort oben ist es so ruhig, dass man sich ganz normal miteinander unterhalten kann, wie in einem Raum. Und die Landschaft von dort oben ist atemberaubend. Der Nationalpark, die Kueste, die Obstplantagen, die Berge…
Man fliegt noch ein paar Minuten und ich sah die anderen unter mir schon landen.
Die anderen nach uns stiegen kurz darauf in den Flieger und nach wenigen Minuten setzten schon deren Kameramaenner mit einer Affengeschwindigkeit zum Landen an. Als wenn ein Typ mit seiner Karre zum Sho-Off angerast kommt und ploetzlich bremst.
Was fuer ein Job, in der Hochsaison springt jemand der dort arbeitet bis zu zwanzig mal am Tag.
Das Gefuehl das man danach bekommt haelt tagelang an.
Und am naechsten Tag ging es weiter nach Greymouth. Dort war es genau so grau wie der Name es schon sagt, aber wir blieben nur eine Nacht und den Abend verbrachten wir dort mit einer Brauereifuehrung und anschliessendem Essen.
Als wir in Nelson waren hatte ich meine Angst auch schon hinter mir gelassen und da das Wetter am zweiten Tag noch viel besser als am ersten Tag sein sollte und ich gerne in der Naehe des Abel Tasmans springen wollte, wurde ich am Freitag mittag um 12 in Nelson abgeholt und von Natham, einem ehemaligen Kameraspringer, nach Montueka zur Drop Zone gebracht.
Wir waren eine kleine Gruppe mit 3 Daenen, einem Deutschen und einer englischsprachigen Frau die sicher schon ueber 60 war. Nachdem uns ein bisschen was erzaehlt worden war und wir uns ein Video von Spruengen angeschaut haben mit dem man uns wohl die letzte Angst nehmen wollte, wurde ich mit einem der Daenen und der aelteren Frau fuer den ersten Flieger eingeteilt. Wir gingen in eine groessere Halle um uns die Overalls anzuziehen und danach kam Mike, mein Tandemmaster, und zog mir die Gurte an. Er drueckte mir Muetze und Brille in die Hand und fragte ob ich schon einmal gesprungen sei und solche Dinge. ‘Komm mal mit’ meinte er und schon waren wir auf dem Weg zum Flieger. Er nannte mir die Dinge die ich zu tun hatte und schon standen wir vor der offenen Flugzeugtuer. Der Flieger bestand aus einem kleinen Cockpit und einem kleinen Raum der so breit war, dass gerade mal zwei Leute nebeneinander auf dem mit Teppich ausgelegten Boden sitzen konnten und geschaetzte 3 Meter lang. Er kletterte rein und ich setzte mich auf seine Beine, der Daene kam mit seinem Tandem neben mich und uns gegenueber die aeltere Frau. Dazwischen quetschten sich noch 2 Kameramaenner und schon war die Maschine voll und hob ab. Mit 8 Leuten war es auch schon rammelvoll. Die Aussicht war toll, es war ein sehr warmer Tag mit genug weissen bauschigen Wolken und auf dem Weg nach oben wird versucht einen abzulenken, der Hoehenmesser wird erklaert samt der Landschaft um einen herum.
Erst als der Flieger durch die Wolken flog und immer noch hoeher, wurde mir die Hoehe bewusst. Auf 13000 ft schoben die Kameramaenner die Tuer, nur aus durchsichtigem Kunststoff bestehend, auf und in dem Moment als ich draussen nur weisse Wolken unter uns sah, da wurde mir erstmal etwas flau und ich bekam das Gefuehl, was es bedeutet sich in der Hoehe aus dem Flugzeug zu schmeissen.
Gluecklicherweise waren wir die Letzten und ich konnte nicht hinschauen als die Kameramaenner rauskletterten und sich draussen festhielten und auch nicht als die anderen sprangen und in kleinen Loechern verschwanden.
Als ich dann merkte, dass der Flieger leer war, sagte Mike, an dem ich mittlerweile festhing, dass ich zur Tuer kriechen solle. Und dann sass ich in der Flugzeugtuer, meine Beine baumelten in den Himmel nach unten, ich atmete die kalte Luft und konnte schlecht nach unten schauen. In den Himmel geradeausschauen ging schon besser. Das Gefuehl ist wirklich einmalig und unbeschreiblich. Dann kam der Stoss von hinten und ich kann mich erinnern, dass Flugzeug noch von unten gesehen zu haben und dass wir uns ueberschlugen, durch die Wolken flogen und dann auch schon mit dem Bauch nach unten und einer extremen Geschwindigkeit nach unten flogen. Durchschnittlich 200 kmh und es kommt einem vor wie im Film wenn die Erde auf einen zurast.
Nach 8000 ft und noch etwa 2 km von der Erde entfernt wurde der Fallschirm dann geoeffnet und von dort oben wirkt alles so unreal, dass es nicht mal mehr ein Achterbahngefuehl im Bauch gab. Das kam erst, als wir anfingen ein paar Spins zu machen. Und das ist in der Hoehe allemal besser als Achterbahnfahren. Dort oben ist es so ruhig, dass man sich ganz normal miteinander unterhalten kann, wie in einem Raum. Und die Landschaft von dort oben ist atemberaubend. Der Nationalpark, die Kueste, die Obstplantagen, die Berge…
Man fliegt noch ein paar Minuten und ich sah die anderen unter mir schon landen.
Die anderen nach uns stiegen kurz darauf in den Flieger und nach wenigen Minuten setzten schon deren Kameramaenner mit einer Affengeschwindigkeit zum Landen an. Als wenn ein Typ mit seiner Karre zum Sho-Off angerast kommt und ploetzlich bremst.
Was fuer ein Job, in der Hochsaison springt jemand der dort arbeitet bis zu zwanzig mal am Tag.
Das Gefuehl das man danach bekommt haelt tagelang an.
Und am naechsten Tag ging es weiter nach Greymouth. Dort war es genau so grau wie der Name es schon sagt, aber wir blieben nur eine Nacht und den Abend verbrachten wir dort mit einer Brauereifuehrung und anschliessendem Essen.
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Sonntag, 21. März 2010
Abel Tasman Nationalpark
Von Nelson aus haben wir am ersten Tag dort morgens den Shuttlebus genommen. Auf niederlaendisch spricht man das 'u' wie ein 'ue' aus (welches ich hier nicht mit Puenktchen schreiben kann) und daher sagt Aafke immer Schuettelbues. Alles mit 'Shuttle' im Wort was auf niederlaendisch ausgesprochen wird ist zu lustig.
Morgens also ging es schlafend im Bus zum Abel Tasman Park. Ich war so muede, hatte schon die ganzen Tage irgendwie zu wenig Schlaf mit dem dauernden frueh aufstehen und dann abends gemerkt, dass in unserem 4er Zimmer ich diejenige mit der Schaumstoffmatratze war. Ich hasse Schaumstoffmatratzen! Vor allem wenn sie so durchgelegen sind, dass der Hintern zwischen den Holzplanken darunter eingeklemmt wird. Und noch mehr wenn die Nacht dann doch 25 Dollar kostet. Das deutsche Maedchen die unter mir schlief schlug daher vor die Matratze eines der Jungen aus dem Zimmer gegen meine zu tauschen. Praktischerweise war gerade St. Patricks Day und es wurde ausartend gefeiert, dass es nicht wahrscheinlich war, dass jemand in so betrunkenem Zustand den Austausch merken wuerde. Somit hieften wir die Matratzen aus den Betten und meine Nacht wurde bequemer als befuerchtet.
Um 6:20 sassen wir also schon im Bus und brauchten etwa 1 1/2 Stunden zum Nationalpark. Wir hatten vorher nichts gebucht und wollten spontan entscheiden. Man kann dort so viel Zeit verbringen wie man moechte, zelten und wandern oder auch kajak fahren. Und Water Taxis holen einen ab oder bringen einen wohin. Wir haben eine eintaegige Tour mit halbem Tag kajaken gebucht und kajakten zum Split Apple, einem riesigen Stein der in der Mitte geteilt im Wasser liegt. Das Ganze war irgendwie weniger aufregend, aber der Trek nachmittags war ziemlich schoen, vorbei an Straenden und durch Waelder. Das Wetter war eher grau, aber es war warm. Ich denke, dass man mehr vom Park hat wenn man dort mehr als einen Tag bleibt.
Und die geliebten Sandfliegen bissen wieder zu. Dafuer waren die Watertaxifahrten eher halsbrecherisch und wir haben Robben und Pinguine gesehen.
Morgens also ging es schlafend im Bus zum Abel Tasman Park. Ich war so muede, hatte schon die ganzen Tage irgendwie zu wenig Schlaf mit dem dauernden frueh aufstehen und dann abends gemerkt, dass in unserem 4er Zimmer ich diejenige mit der Schaumstoffmatratze war. Ich hasse Schaumstoffmatratzen! Vor allem wenn sie so durchgelegen sind, dass der Hintern zwischen den Holzplanken darunter eingeklemmt wird. Und noch mehr wenn die Nacht dann doch 25 Dollar kostet. Das deutsche Maedchen die unter mir schlief schlug daher vor die Matratze eines der Jungen aus dem Zimmer gegen meine zu tauschen. Praktischerweise war gerade St. Patricks Day und es wurde ausartend gefeiert, dass es nicht wahrscheinlich war, dass jemand in so betrunkenem Zustand den Austausch merken wuerde. Somit hieften wir die Matratzen aus den Betten und meine Nacht wurde bequemer als befuerchtet.
Um 6:20 sassen wir also schon im Bus und brauchten etwa 1 1/2 Stunden zum Nationalpark. Wir hatten vorher nichts gebucht und wollten spontan entscheiden. Man kann dort so viel Zeit verbringen wie man moechte, zelten und wandern oder auch kajak fahren. Und Water Taxis holen einen ab oder bringen einen wohin. Wir haben eine eintaegige Tour mit halbem Tag kajaken gebucht und kajakten zum Split Apple, einem riesigen Stein der in der Mitte geteilt im Wasser liegt. Das Ganze war irgendwie weniger aufregend, aber der Trek nachmittags war ziemlich schoen, vorbei an Straenden und durch Waelder. Das Wetter war eher grau, aber es war warm. Ich denke, dass man mehr vom Park hat wenn man dort mehr als einen Tag bleibt.
Und die geliebten Sandfliegen bissen wieder zu. Dafuer waren die Watertaxifahrten eher halsbrecherisch und wir haben Robben und Pinguine gesehen.
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Freitag, 19. März 2010
Wellington
Die Hauptstadt ist mehr als huegelig. Um endlich einen Flughafen haben zu koennen, wurde das Land begradigt und die Start- und Landebahn sieht gefaehrlich kurz aus. Vom Aussichtspunkt auf dem Berg. Der Aussichtspunkt liegt in einer Gegend in der huebsche Haeuser am Berg haengen deren Besitzer eher besser betucht sind. Manche der Haeuser haben ihre dazugehoerigen Garagen nicht auf derselben Ebene am Berg, sondern darunter. Und um dann von der Garage zum Haus zu kommen ohne sich den Wolf laufen zu muessen, lassen sich Einige einfach ihre eigene Cablecaranlage bauen. Was ein Luxus.
Wellington war schoen und sonnig und den Tag dort verbrachten wir im Museum. Das war besonders schoen mit vielen verschiedenen Ausstellungen und dazu waren die meisten davon auch noch kostenlos.
Am Tag danach sind wir auch schon weiter. Morgens um 7 wurden wir vom Shuttlebus abgeholt und zur Faehre gebracht. Es ging Richtung Sueden. Auf die Suedinsel. Bei Regen und grauem Himmel checkten wir unser Gepaeck ein und suchten und einen Platz um endlich mal wieder ein bisschen schreiben zu koennen. Dummerweise war die See nicht ganz so ruhig wie man das erwartet und als es ploetzlich anfing zu krachen und riesige Wellen gegen die Scheiben schlugen, wussten wir, dass wir vorne sassen. Immer mehr Menschen kamen um zu schauen, wie Kinosessel waren viele Sessel vor den Scheiben aufgestellt. Je laenger es schaukelte und krachte, umso mehr Leute griffen nach den Spucktueten. Zum Glueck sah ich nicht, wie der junge Mann neben uns seinen Mageninhalt eintuetete, sondern schaute stierend aus dem Fenster, damit mir die Uebelkeit nicht ueberhand nahm. Wir haetten uns bewegen wollen, konnten aber kaum reden und schon gar nicht einpacken aus Angst, dass sich unser Magen umdrehen wuerde. Einer der Crewmitglieder kam und sagte, dass es noch eine Weile so schlimm weitergehen wuerde und man besser entweder raus oder nach hinten ins Schiff gehen sollte. In der Kueche hoerte man es regelmaessig scheppern und krachen und irgendwann fingen sie an Eiswuerfel in Bechern zu verteilen. Angeblich sollte das helfen wenn man daran lutschte. Ich schaffte es meine Wertsachen zu packen und mich seitlich im Schiff an eines der Fenster zu setzen. Eiswuerfel lutschend beobachtete ich Delfine und Robben die neben der Faehre im Wasser sprangen und wartete darauf, dass es ruhiger wuerde. Immer wieder lief jemand mit seiner gefuellten Tuete vorbei und man schaute in ziemlich viele bleiche Gesichter. Meine Guete war ich froh, dass bei mir alles drinnen blieb und auch Aafke blieb verschont. Nach einer Weile wurde es besser und die Leute konnten wieder laecheln.
Von der Faehre aus fuhren wir dann weiter mit dem Bus nach Nelson. Dort wo immer die Sonne scheint.
Wellington war schoen und sonnig und den Tag dort verbrachten wir im Museum. Das war besonders schoen mit vielen verschiedenen Ausstellungen und dazu waren die meisten davon auch noch kostenlos.
Am Tag danach sind wir auch schon weiter. Morgens um 7 wurden wir vom Shuttlebus abgeholt und zur Faehre gebracht. Es ging Richtung Sueden. Auf die Suedinsel. Bei Regen und grauem Himmel checkten wir unser Gepaeck ein und suchten und einen Platz um endlich mal wieder ein bisschen schreiben zu koennen. Dummerweise war die See nicht ganz so ruhig wie man das erwartet und als es ploetzlich anfing zu krachen und riesige Wellen gegen die Scheiben schlugen, wussten wir, dass wir vorne sassen. Immer mehr Menschen kamen um zu schauen, wie Kinosessel waren viele Sessel vor den Scheiben aufgestellt. Je laenger es schaukelte und krachte, umso mehr Leute griffen nach den Spucktueten. Zum Glueck sah ich nicht, wie der junge Mann neben uns seinen Mageninhalt eintuetete, sondern schaute stierend aus dem Fenster, damit mir die Uebelkeit nicht ueberhand nahm. Wir haetten uns bewegen wollen, konnten aber kaum reden und schon gar nicht einpacken aus Angst, dass sich unser Magen umdrehen wuerde. Einer der Crewmitglieder kam und sagte, dass es noch eine Weile so schlimm weitergehen wuerde und man besser entweder raus oder nach hinten ins Schiff gehen sollte. In der Kueche hoerte man es regelmaessig scheppern und krachen und irgendwann fingen sie an Eiswuerfel in Bechern zu verteilen. Angeblich sollte das helfen wenn man daran lutschte. Ich schaffte es meine Wertsachen zu packen und mich seitlich im Schiff an eines der Fenster zu setzen. Eiswuerfel lutschend beobachtete ich Delfine und Robben die neben der Faehre im Wasser sprangen und wartete darauf, dass es ruhiger wuerde. Immer wieder lief jemand mit seiner gefuellten Tuete vorbei und man schaute in ziemlich viele bleiche Gesichter. Meine Guete war ich froh, dass bei mir alles drinnen blieb und auch Aafke blieb verschont. Nach einer Weile wurde es besser und die Leute konnten wieder laecheln.
Von der Faehre aus fuhren wir dann weiter mit dem Bus nach Nelson. Dort wo immer die Sonne scheint.
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Mittwoch, 17. März 2010
Taupo
Von Rotorua fuhren wir weiter suedlich nach Taupo. Uebrigens - ich glaube das hab ich noch nicht erklaert - fahren wir mit einem der 3 Busanbieter bei denen man Tickets kaufen kann die bestimmte Strecken abdecken. Es gibt Paesse fuer die Nordinsel, die Suedinsel, verschiedene Tickets fuer beide Inseln und jeweils mit verschiedenem Umfang. Meistens kann man allerdings nur in eine Richtung fahren. Manche der Paesse gehen wieder zum Ausgangspunkt zurueck. Da ich ab Christchurch weiterfliegen werde, geht mein Pass von Auckland nach Christchurch. Man faehrt die Strecken nicht einfach mit dem Bus, sondern wird auf dem Weg zu verschiedenen Punkten gebracht wie Aussichtspunkten oder besonders tollen, alten Baeumen, Hoehlen mit Gluehwuermchen oder einfach irgendwelchen Touren die oft eben auch Geld kosten. Oder man wird einfach nur zum Milchkaffee rausgelassen.
Taupo ist bekannt fuer seinen Kratersee der durch einen riesigen Vulkanausbruch entstand, vor Ewigkeiten. Selbst in Europa aus hat man wohl angeblich gesehen, dass da was in die Luft geflogen ist.
Es gibt dort schoene Quellen, haben wir aber nicht gesehen. Wir kamen abends an und hatten fuer den naechsten Tag das Tongariro Crossing geplant. Meine Trekkingschuhe hab ich am Abend vorher auf dem Weg zum Supermarkt eingelaufen. Wir deckten uns mit Essen und Trinken ein und am naechsten Tag um kurz vor 6 wurden wir abgeholt.
(Uebrigens beginnen durch Touren und Busabfahrten die meisten meiner Tage hier sehr frueh, also viel Entspannen ist gerade nicht drin, aber ich hab ja noch ein bisschen richtigen Inselurlaub nach NZ...)
Nach etwa 1 1/2 Stunden Fahrt kamen wir am Ausgangspunkt des ca. 20 km langen Trekkings an. Es verlaeuft durch den Tongariro National Park, vorbei am Mount Ngauruhoe, einem Vulkan der als Mount Doom aus den 'Lord of the Rings' Filmen bekannt ist. Ich hab Leute getroffen die aus Versehen (unwissend, dass dies nicht Part der Trekkingroute ist) oder mit Absicht dort hinauf sind. Wenn man den Berg hinter sich hat muss man wohl rein kraeftemaessig den Rest der Strecke kriechen. Der Beginnpunkt des Trekkings liegt schon ueberhalb der Wolken und die erste Strecke geht recht langsam bergauf. Die Gegend ist schon recht wenig bewachsen und nach oben hin wird es immer weniger. Spaeter wird es recht steil, streckenweise muss man unendlich viele Treppenstufen hoch und wenn man nicht zufaellig sowieso sehr fit ist, dann ist das schon recht anstrengend. Wenn man die erste grosse Hoehe ueberwunden hat, laeuft man ein grosses Stueck ueber Vulkangestein auf einer flachen Ebene. Die Aussicht ist wirklich fantastisch. Spaeter bekommt man 3 tuerkisblaue Bergseen zu sehen und kann auf das ganze umliegende Land schauen. Wenn man solche Bilder sieht, weiss man, wieso 'Lord of the Rings' in Neuseeland gedreht wurde. Auch wenn die Vegetation schwach ist dort oben, sind die Farben der Berge trotzdem wunderschoen. Die riesig grossen Fliegen dort sind allerdings etwas erschreckend und man hat das Gefuehl irgendwie vielleicht doch auf einem anderen Planeten zu sein.
Fuer die 20 km deren hoechster Punkt etwa 1886 m ueber dem Meeresspiegel liegt, braucht man etwa 8 Stunden. Der Hoehenunterschied ist ziemlich gross und es nicht unanstrengend. Aber die Aussicht macht die Schmerzen wett, die drei umliegenden Vulkane gelten als sehr aktiv. Der Abstieg zieht sich und ist fast noch anstrengender. Die letzten 3 Kilometer waren die Laengsten ueberhaupt und waehrend die Buesche und Baeume um uns herum immer hoeher wurden, wurden unsere Beine immer schwaecher und es schien einfach endlos zu sein. Aber es war es wert und meine Schuhe hab ich dabei auch eingelaufen.
Leider war ich schon davor etwas angeschlagen, meine Stimme hatte maennliche Zuege angenommen, seitdem eines kalten Morgens die Busheizung ausgefallen war und wir woelkchenausstossend und bibbernd dasassen. Dazu kam Halsweh und obwohl mich ja wenig umhaut fuehlte ich mich ein bisschen krank. Daher waren wir frueh im Bett und am naechsten Tag ging es auch schon weiter.
In die Hauptstadt. Wellington.
Taupo ist bekannt fuer seinen Kratersee der durch einen riesigen Vulkanausbruch entstand, vor Ewigkeiten. Selbst in Europa aus hat man wohl angeblich gesehen, dass da was in die Luft geflogen ist.
Es gibt dort schoene Quellen, haben wir aber nicht gesehen. Wir kamen abends an und hatten fuer den naechsten Tag das Tongariro Crossing geplant. Meine Trekkingschuhe hab ich am Abend vorher auf dem Weg zum Supermarkt eingelaufen. Wir deckten uns mit Essen und Trinken ein und am naechsten Tag um kurz vor 6 wurden wir abgeholt.
(Uebrigens beginnen durch Touren und Busabfahrten die meisten meiner Tage hier sehr frueh, also viel Entspannen ist gerade nicht drin, aber ich hab ja noch ein bisschen richtigen Inselurlaub nach NZ...)
Nach etwa 1 1/2 Stunden Fahrt kamen wir am Ausgangspunkt des ca. 20 km langen Trekkings an. Es verlaeuft durch den Tongariro National Park, vorbei am Mount Ngauruhoe, einem Vulkan der als Mount Doom aus den 'Lord of the Rings' Filmen bekannt ist. Ich hab Leute getroffen die aus Versehen (unwissend, dass dies nicht Part der Trekkingroute ist) oder mit Absicht dort hinauf sind. Wenn man den Berg hinter sich hat muss man wohl rein kraeftemaessig den Rest der Strecke kriechen. Der Beginnpunkt des Trekkings liegt schon ueberhalb der Wolken und die erste Strecke geht recht langsam bergauf. Die Gegend ist schon recht wenig bewachsen und nach oben hin wird es immer weniger. Spaeter wird es recht steil, streckenweise muss man unendlich viele Treppenstufen hoch und wenn man nicht zufaellig sowieso sehr fit ist, dann ist das schon recht anstrengend. Wenn man die erste grosse Hoehe ueberwunden hat, laeuft man ein grosses Stueck ueber Vulkangestein auf einer flachen Ebene. Die Aussicht ist wirklich fantastisch. Spaeter bekommt man 3 tuerkisblaue Bergseen zu sehen und kann auf das ganze umliegende Land schauen. Wenn man solche Bilder sieht, weiss man, wieso 'Lord of the Rings' in Neuseeland gedreht wurde. Auch wenn die Vegetation schwach ist dort oben, sind die Farben der Berge trotzdem wunderschoen. Die riesig grossen Fliegen dort sind allerdings etwas erschreckend und man hat das Gefuehl irgendwie vielleicht doch auf einem anderen Planeten zu sein.
Fuer die 20 km deren hoechster Punkt etwa 1886 m ueber dem Meeresspiegel liegt, braucht man etwa 8 Stunden. Der Hoehenunterschied ist ziemlich gross und es nicht unanstrengend. Aber die Aussicht macht die Schmerzen wett, die drei umliegenden Vulkane gelten als sehr aktiv. Der Abstieg zieht sich und ist fast noch anstrengender. Die letzten 3 Kilometer waren die Laengsten ueberhaupt und waehrend die Buesche und Baeume um uns herum immer hoeher wurden, wurden unsere Beine immer schwaecher und es schien einfach endlos zu sein. Aber es war es wert und meine Schuhe hab ich dabei auch eingelaufen.
Leider war ich schon davor etwas angeschlagen, meine Stimme hatte maennliche Zuege angenommen, seitdem eines kalten Morgens die Busheizung ausgefallen war und wir woelkchenausstossend und bibbernd dasassen. Dazu kam Halsweh und obwohl mich ja wenig umhaut fuehlte ich mich ein bisschen krank. Daher waren wir frueh im Bett und am naechsten Tag ging es auch schon weiter.
In die Hauptstadt. Wellington.
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Neuseeland
Dienstag, 16. März 2010
Von Schlammloechern und Maoris
Die Zeit fliegt und typischerweise hab ich vor ein paar Tagen gemerkt, dass der naechste Flug in meinem Kopf andere Daten hatte als in Wirklichkeit und ich viel weniger Zeit noch in Neuseeland habe als gedacht.
Zu traurig.
Nachdem Afke, die Niederlaenderin und ich in der Nordspitze waren sind wir noch eine Nacht zurueck nach Auckland um uns am naechsten Tag nach Coromandel aufzumachen.
Das Wetter war herrlich und auf dem Weg machten wir am Hot Water Beach Halt. Das Tolle an dem Strand ist, dass darunter heisses Wasser liegt und wenn man sich eine Grube im Sand graebt, dann fliesst diese voll mit Wasser. Das geht aber nur zu bestimmten Zeiten vor und nach dem tiefsten Punkt der Ebbe. Damit auch ein paar Wellen reinschwappen, damit man sich nicht verbrueht. Leider waren die Wellen allgemein viel zu extrem, dass man ueberhaupt erst zu dem Punkt haette wandern koennen an dem man haette graben muessen.
Dafuer haben wir dann einen Trek an den Klippen entlang zur Cathedral Cove gemacht, einem Loch im Felsen am Strand wo das Wasser schoen durchschwappt.
In Coromandel hatten wir zwei total nette Hostels, ganz gemuetlich und die Leute waren so nett und unser Minivanfahrer fuer die Strecke sowieso. Wir mochten ihn total gerne, auch wenn ich ihn oft nicht verstanden habe bei dem was er so ueber das Muscheln anbauen und die Landschaft erzaehlt hat.
Coromandel war mehr was fuers Auge und zum Entspannen als fuer grossartige Aktionen.
Von dort aus fuhren wir dann nach Rotorua, der Stadt in der es fast ueberall nach Schwefel stinkt und in der es ueberall Loecher im Boden gibt die Rauch ausstossen. In einem der Parks in der Stadt sind ueberall Absperrungen um groessere Loecher drumherum in denen Schlamm brodelt oder Wasser kocht.
Alles sehr heiss und ungewoehnlich, manchmal ist der Furzduft kaum auszuhalten.
Angeblich haette vor nicht allzu langer Zeit mal jemand seinen Finger hineingehalten, in eines mit heissem Schlamm gefuellten Loch. Leider klebte der fest wie Wachs und verbrannte den Finger bis auf den Knochen.
Am naechsten Tag sind wir abends auf ein Maorievent gefahren. Man wird abgeholt und verbringt einen Abend in deren Dorf. Wir waren mit die ersten die vom Bus abgeholt wurden und ahnten nichts Schlimmes. Ein anderes Maedel aus unserem Hostel sass auch noch im Bus. Langsam fuellten sich die Reihen vor und hinter uns und als wir uns so umschauten, merkten wir, dass es ueberwiegend graue Koepfe waren die uns umgaben. Der Altersdurchschnitt stieg mit jedem zugestiegenen um gefuehlte 10 Jahre. Als wir vor dem Treffpunkt ankamen waren wir wenige Braunhaarige in einem grauen Meer. Gefuehlt, hehe... Zum Glueck kam noch ein Bus mit jungem Durchschnittsalter und schon fuehlten wir uns nicht mehr ganz so deplatziert.
Uns wurde vorgetanzt und vorgesungen und Rituale gezeigt. Wir durften Fragen stellen und wurden immer wieder dazu ermuntert. Damit stand auch schon das Fettnaepfchen fuer mich bereit. Ein eher juenger aussehendes Maedel, vielleicht Maori, auf jeden Fall mit aufgetreten, fragte ich, ob Koerperfuelle bei den Maori ein Zeichen von Schoenheit sei. Soll es ja geben in einigen Kulturen und diese Staturen waren einfach nicht zu uebersehen. Das schien die falsche Frage zu sein und sie schien erst nicht zu verstehen und dann sagte sie: "Aeh, no. Sign of beauty?" Getroffen.
Das Essen war allerdings lecker womit wahrscheinlich auch meine Frage beantwortet waere.
Die Rueckfahrt auf der wir einzeln bei unseren jeweiligen Hotels & Hostels abgesetzt wurden, war ziemlich lustig. Die meisten ueber 60 und die Busfahrerin versuchte ein bisschen Entertainerin zu spielen und von jeder Nationalitaet im Bus musste jeweils eine Person ein Lied singen. Vorne an der Windschutzscheibe. In ein Mikrofon. Aafke fand das ziemlich witzig und versuchte der Stimmung durch Klatschen und so noch ein bisschen einzuheizen. Als ich an der Reihe war sass ich 'An der Nordseekueste' singend und den halben Text vergessend und daher summend vorne im Bus und die Haelfte der Leute winkten mit ihren Armen im Takt mit. Oh man, in was fuer Situationen man sich manchmal wiederfindet. Dabei hatten wir nur ein Bier getrunken, aber die Herrschaften hatten sicher das Gefuehl wir haetten die ganze Maoribierpalette durchprobiert.
Den zweiten Tag fuhren wir raus zum Wai-O-Tapu, einen Park in dem morgens per Waschmittel ein Geisir zum Ausbruch gebracht wird, weil er sonst nicht regelmaessig alle 24 Stunden spuckt und in dem man zigverschiedene Schlammloecher und brodelnde Wassergruben in den wildesten Farben bewundern kann. Auch den Champagnerpool in gruen mit orangenem Rand der durch einen Vulkanausbruch vor zigtausenden von Jahren entstand. Alles sehr bunt, voll mit Chemikalien, schlecht riechend und wunderschoen.
Zu traurig.
Nachdem Afke, die Niederlaenderin und ich in der Nordspitze waren sind wir noch eine Nacht zurueck nach Auckland um uns am naechsten Tag nach Coromandel aufzumachen.
Das Wetter war herrlich und auf dem Weg machten wir am Hot Water Beach Halt. Das Tolle an dem Strand ist, dass darunter heisses Wasser liegt und wenn man sich eine Grube im Sand graebt, dann fliesst diese voll mit Wasser. Das geht aber nur zu bestimmten Zeiten vor und nach dem tiefsten Punkt der Ebbe. Damit auch ein paar Wellen reinschwappen, damit man sich nicht verbrueht. Leider waren die Wellen allgemein viel zu extrem, dass man ueberhaupt erst zu dem Punkt haette wandern koennen an dem man haette graben muessen.
Dafuer haben wir dann einen Trek an den Klippen entlang zur Cathedral Cove gemacht, einem Loch im Felsen am Strand wo das Wasser schoen durchschwappt.
In Coromandel hatten wir zwei total nette Hostels, ganz gemuetlich und die Leute waren so nett und unser Minivanfahrer fuer die Strecke sowieso. Wir mochten ihn total gerne, auch wenn ich ihn oft nicht verstanden habe bei dem was er so ueber das Muscheln anbauen und die Landschaft erzaehlt hat.
Coromandel war mehr was fuers Auge und zum Entspannen als fuer grossartige Aktionen.
Von dort aus fuhren wir dann nach Rotorua, der Stadt in der es fast ueberall nach Schwefel stinkt und in der es ueberall Loecher im Boden gibt die Rauch ausstossen. In einem der Parks in der Stadt sind ueberall Absperrungen um groessere Loecher drumherum in denen Schlamm brodelt oder Wasser kocht.
Alles sehr heiss und ungewoehnlich, manchmal ist der Furzduft kaum auszuhalten.
Angeblich haette vor nicht allzu langer Zeit mal jemand seinen Finger hineingehalten, in eines mit heissem Schlamm gefuellten Loch. Leider klebte der fest wie Wachs und verbrannte den Finger bis auf den Knochen.
Am naechsten Tag sind wir abends auf ein Maorievent gefahren. Man wird abgeholt und verbringt einen Abend in deren Dorf. Wir waren mit die ersten die vom Bus abgeholt wurden und ahnten nichts Schlimmes. Ein anderes Maedel aus unserem Hostel sass auch noch im Bus. Langsam fuellten sich die Reihen vor und hinter uns und als wir uns so umschauten, merkten wir, dass es ueberwiegend graue Koepfe waren die uns umgaben. Der Altersdurchschnitt stieg mit jedem zugestiegenen um gefuehlte 10 Jahre. Als wir vor dem Treffpunkt ankamen waren wir wenige Braunhaarige in einem grauen Meer. Gefuehlt, hehe... Zum Glueck kam noch ein Bus mit jungem Durchschnittsalter und schon fuehlten wir uns nicht mehr ganz so deplatziert.
Uns wurde vorgetanzt und vorgesungen und Rituale gezeigt. Wir durften Fragen stellen und wurden immer wieder dazu ermuntert. Damit stand auch schon das Fettnaepfchen fuer mich bereit. Ein eher juenger aussehendes Maedel, vielleicht Maori, auf jeden Fall mit aufgetreten, fragte ich, ob Koerperfuelle bei den Maori ein Zeichen von Schoenheit sei. Soll es ja geben in einigen Kulturen und diese Staturen waren einfach nicht zu uebersehen. Das schien die falsche Frage zu sein und sie schien erst nicht zu verstehen und dann sagte sie: "Aeh, no. Sign of beauty?" Getroffen.
Das Essen war allerdings lecker womit wahrscheinlich auch meine Frage beantwortet waere.
Die Rueckfahrt auf der wir einzeln bei unseren jeweiligen Hotels & Hostels abgesetzt wurden, war ziemlich lustig. Die meisten ueber 60 und die Busfahrerin versuchte ein bisschen Entertainerin zu spielen und von jeder Nationalitaet im Bus musste jeweils eine Person ein Lied singen. Vorne an der Windschutzscheibe. In ein Mikrofon. Aafke fand das ziemlich witzig und versuchte der Stimmung durch Klatschen und so noch ein bisschen einzuheizen. Als ich an der Reihe war sass ich 'An der Nordseekueste' singend und den halben Text vergessend und daher summend vorne im Bus und die Haelfte der Leute winkten mit ihren Armen im Takt mit. Oh man, in was fuer Situationen man sich manchmal wiederfindet. Dabei hatten wir nur ein Bier getrunken, aber die Herrschaften hatten sicher das Gefuehl wir haetten die ganze Maoribierpalette durchprobiert.
Den zweiten Tag fuhren wir raus zum Wai-O-Tapu, einen Park in dem morgens per Waschmittel ein Geisir zum Ausbruch gebracht wird, weil er sonst nicht regelmaessig alle 24 Stunden spuckt und in dem man zigverschiedene Schlammloecher und brodelnde Wassergruben in den wildesten Farben bewundern kann. Auch den Champagnerpool in gruen mit orangenem Rand der durch einen Vulkanausbruch vor zigtausenden von Jahren entstand. Alles sehr bunt, voll mit Chemikalien, schlecht riechend und wunderschoen.
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Freitag, 5. März 2010
Die ersten Tage in NZ
Nein, es war nicht schwer sich umzugewoehnen, einfach ein bisschen weniger schwitzen und trotzdem gab es genug Sonne in Auckland, gute Cafe Latte an jeder Ecke und die Kiwis sind wirklich ziemlich freundlich. Mit meinem alten Kollegen Tim und seinem Camper sind wir einen Tag raus aus Auckland an die Westkueste gefahren um einen Tag am schoenen schwarzen Piha Strand mit seinen riesigen Felsen zu verbringen.
Zurueck in Auckland musste ich mich dann auch endlich mal mit einer regenfesten Jacke und Trekkingschuhen eindecken. Und sich innerhalb von einem Tag sowas zulegen zu muessen setzt einen ganz schoen unter Druck, aber gluecklicherweise war gerade Sale und ich hab was Gutes gefunden. Outdoordinge scheinen etwas teurer zu sein als bei uns, Klamotten eher guenstiger im Schnitt. Verhaengnisvoll.
Zum Glueck konnte ich eine Cool Bag voll an Tim mitgeben der gerade auf dem Weg nach Hamburg zurueck ist (Danke nochmal!).
In Auckland haben wir im IMAX Kino dann als erste Menschen auf der Welt 'Alice in Wonderland' in 3D gesehen. Das war ziemlich toll, allerdings sollte man zusehen, dass man einen Platz eher in der Mitte der Leinwand bekommt. Es war einfach ziemlich voll und wir mussten uns mit einem Platz an der Seite begnuegen, wobei man dann nicht die ganze Leinwand scharf sehen kann.
Trotzdem war es ziemlich toll.
Gestern bin ich mit meiner letzten Mitbewohnerin, einer Niederlaenderin, Richtung Nordspitze gefahren. Nach Paihia, einem kleinen niedlichen Ort an der Kueste. Hier ist es noch Sommer, auch wenn langsam der Herbst einzieht. Und der kleine Ort war betraechtlich mit Menschen gefuellt, vor der Kueste lag naemlich der groesste Cruiseliner der Welt, Queen Mary. 2400 Passagiere plus 1400 Crewmitglieder auf dem 5-Sterne-Dampfer. 13 Stockwerke haben wir gezaehlt. Und man kann sich vorstellen wie rammelvoll so ein kleiner Ort mit 1200 Einwohnern wird wenn die Passagiere mal von Bord gehen.
Den Tag haben wir dann am Strand verbracht und abends ganz leckeren Fisch gegessen und endlich mal wieder vernuenftigen Wein getrunken.
Heute ist das Wetter eher bewoelkt, aber zur Abwechslung verbringen wir den Tag mal im Café und wenn es doch noch besser wird, nehmen wir die Faehre auf die andere Seite der 'Bay of Islands'. Ich denke an Neuseeland kann ich mich gewoehnen, ich liebe es jetzt schon und freu mich total auf die naechsten Wochen. Und auf ganz viel Natur und wieder zu trekken, denn ich kann mir vorstellen, dass das hier so viel angenehmer ist als in tropisch und schwitzigklebrigen Gegenden.
Zurueck in Auckland musste ich mich dann auch endlich mal mit einer regenfesten Jacke und Trekkingschuhen eindecken. Und sich innerhalb von einem Tag sowas zulegen zu muessen setzt einen ganz schoen unter Druck, aber gluecklicherweise war gerade Sale und ich hab was Gutes gefunden. Outdoordinge scheinen etwas teurer zu sein als bei uns, Klamotten eher guenstiger im Schnitt. Verhaengnisvoll.
Zum Glueck konnte ich eine Cool Bag voll an Tim mitgeben der gerade auf dem Weg nach Hamburg zurueck ist (Danke nochmal!).
In Auckland haben wir im IMAX Kino dann als erste Menschen auf der Welt 'Alice in Wonderland' in 3D gesehen. Das war ziemlich toll, allerdings sollte man zusehen, dass man einen Platz eher in der Mitte der Leinwand bekommt. Es war einfach ziemlich voll und wir mussten uns mit einem Platz an der Seite begnuegen, wobei man dann nicht die ganze Leinwand scharf sehen kann.
Trotzdem war es ziemlich toll.
Gestern bin ich mit meiner letzten Mitbewohnerin, einer Niederlaenderin, Richtung Nordspitze gefahren. Nach Paihia, einem kleinen niedlichen Ort an der Kueste. Hier ist es noch Sommer, auch wenn langsam der Herbst einzieht. Und der kleine Ort war betraechtlich mit Menschen gefuellt, vor der Kueste lag naemlich der groesste Cruiseliner der Welt, Queen Mary. 2400 Passagiere plus 1400 Crewmitglieder auf dem 5-Sterne-Dampfer. 13 Stockwerke haben wir gezaehlt. Und man kann sich vorstellen wie rammelvoll so ein kleiner Ort mit 1200 Einwohnern wird wenn die Passagiere mal von Bord gehen.
Den Tag haben wir dann am Strand verbracht und abends ganz leckeren Fisch gegessen und endlich mal wieder vernuenftigen Wein getrunken.
Heute ist das Wetter eher bewoelkt, aber zur Abwechslung verbringen wir den Tag mal im Café und wenn es doch noch besser wird, nehmen wir die Faehre auf die andere Seite der 'Bay of Islands'. Ich denke an Neuseeland kann ich mich gewoehnen, ich liebe es jetzt schon und freu mich total auf die naechsten Wochen. Und auf ganz viel Natur und wieder zu trekken, denn ich kann mir vorstellen, dass das hier so viel angenehmer ist als in tropisch und schwitzigklebrigen Gegenden.
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Mittwoch, 3. März 2010
Sonntag, 28. Februar 2010
Goodbye Australia - Hello New Zealand
Nachdem ich am Tag der Rueckkehr von der Segeltour keinen Platz mehr im Bus bekommen habe, hab ich am naechsten Tag dann den Bus einfach mal schlicht und ergreifend verpasst. Toll, da stand ich mit meinen gefuehlten 100 Kilo auf dem Ruecken und den Armen verteilt und musste wieder zurueck und nochmal eine Nacht in Airlie Beach verbringen. Aber nachdem mich ein Typ, der mit seinem Hostelbus auf den naechsten Greyhoundbus wartete (der mir ja nichts genuetzt hat weil ich das Ticket eines anderen Anbieters hatte), mit zuruecknahm und mich vor meinem alten Hostel absetzte, blieb mir wenigstens das zurueckschleppen erspart und ich bekam auch direkt wieder ein Bett.
Schoen noch einen Tag in der Sonne an der Lagune liegen dachte ich mir. Bestimmt interessanter als Brisbane... Falsch gedacht. Kaum dass ich zurueck im Hostel war fing es an zu regnen. Und ueblicherweise eben regenzeitmaessig. Nicht wie in Suedostasien wo es dann mal eine Stunde schuettet und dann wieder gut ist. Nein, es regnet einfach mindestens einen Tag durch. Alles steht unter Wasser und man kann einfach nichts mehr machen ausser essen oder lesen oder essen und lesen oder Waesche waschen und besser nicht draussen aufhaengen.
Schwierig war dann am naechsten Abend ein Regenloch zu finden um wieder Richtung Bushaltestelle umzuziehen. Aber irgendwie hat das dann geklappt und ich sass endlich im Bus Richtung Sueden. Die 19 Stunden waren irgendwie gar nicht so schlimm, der Bus war nicht so voll und man konnte irgendwie doch ganz unbequem ueber zwei Sitze verteilt einigermassen schlafen. So stundenweise irgendwie.
Abends wurde 'Hangover' gezeigt, wirklich mein Lieblingsfilm (hust) und die Nacht ging recht schnell rum. In Brisbane angekommen hatte ich zum Glueck das dem Bus & Zug Terminal naechstliegende Hostel welches auch echt ganz nett war, mit 29 AUS Dollar nicht gerade das Guenstigste, aber total sauber. Leider waren die Zimmer ganz klein und wo 3 Betten reinpassen, da passt auch noch ein Fuenftes scheinen die sich oft zu denken.
Hab mir ein bisschen die Stadt angeschaut, aber kaum war ich quasi im Zentrum angekommen, fing es auch schon wieder an zu schuetten. An dieser Stelle muss ich mal erklaeren, dass ich keine regenfesten Sachen bei hab wie so viele gutausgeruestete Reisende. In den Tropen trocknet es einfach schnell genug, man hat eh nicht so viel an und Flipflops sind wetterfest. Trotzdem hab ich mir als es auf Magnetic Island so schuettete, eine meiner zwei blauen Muelltueten zum Regenmantel zurechtgeschnitten. In Neuseeland werd ich mich aber mal nach einer besseren Alternative umschauen.
Die naechste Nacht war kurz, gute 3 Stunden hab ich geschlafen und bin immer von meinem Klimaanlagenhusten und der Angst davor den Wecker zu verpassen aufgewacht. Um 5 Uhr musste ich dann auch schon los, den Zug zum Flughafen nehmen um puenktlich am Gate zu sitzen. Man weiss ja nie wie lange es dauert bis man durch die Immigration ist und Australien und Neuseeland x-rayed dann ja nochmal alles Gepaeck durch, damit man ja keine Erde an den Trekkingschuhen kleben hat oder sonstwas Verbotenes einschleppt.
Nach 2 Stunden und 15 Minuten Flug war ich dann endlich in Auckland und hatte zwar noch kein Hostel, aber das ging recht fix, auch wenn das welches ich eigentlich ausgesucht hatte, ausgebucht war.
Untypischerweise wohne ich jetzt in einem Doppelzimmer welches aber shared ist, also mit einem unbekannten Maedchen zusammen. Die hat bis vor kurzem noch in der Antarktis gearbeitet was mir bewusst macht, dass ich jetzt irgendwie auf der Suedhalbkugel haenge. Aber das Wetter ist nicht antarktisch und auch nicht mehr tropisch, genau in der Mitte, schoen und warm.
Heute bin ich uebrigens seit genau 16 Wochen unterwegs und es liegen noch 9 Wochen vor mir.
Schoen noch einen Tag in der Sonne an der Lagune liegen dachte ich mir. Bestimmt interessanter als Brisbane... Falsch gedacht. Kaum dass ich zurueck im Hostel war fing es an zu regnen. Und ueblicherweise eben regenzeitmaessig. Nicht wie in Suedostasien wo es dann mal eine Stunde schuettet und dann wieder gut ist. Nein, es regnet einfach mindestens einen Tag durch. Alles steht unter Wasser und man kann einfach nichts mehr machen ausser essen oder lesen oder essen und lesen oder Waesche waschen und besser nicht draussen aufhaengen.
Schwierig war dann am naechsten Abend ein Regenloch zu finden um wieder Richtung Bushaltestelle umzuziehen. Aber irgendwie hat das dann geklappt und ich sass endlich im Bus Richtung Sueden. Die 19 Stunden waren irgendwie gar nicht so schlimm, der Bus war nicht so voll und man konnte irgendwie doch ganz unbequem ueber zwei Sitze verteilt einigermassen schlafen. So stundenweise irgendwie.
Abends wurde 'Hangover' gezeigt, wirklich mein Lieblingsfilm (hust) und die Nacht ging recht schnell rum. In Brisbane angekommen hatte ich zum Glueck das dem Bus & Zug Terminal naechstliegende Hostel welches auch echt ganz nett war, mit 29 AUS Dollar nicht gerade das Guenstigste, aber total sauber. Leider waren die Zimmer ganz klein und wo 3 Betten reinpassen, da passt auch noch ein Fuenftes scheinen die sich oft zu denken.
Hab mir ein bisschen die Stadt angeschaut, aber kaum war ich quasi im Zentrum angekommen, fing es auch schon wieder an zu schuetten. An dieser Stelle muss ich mal erklaeren, dass ich keine regenfesten Sachen bei hab wie so viele gutausgeruestete Reisende. In den Tropen trocknet es einfach schnell genug, man hat eh nicht so viel an und Flipflops sind wetterfest. Trotzdem hab ich mir als es auf Magnetic Island so schuettete, eine meiner zwei blauen Muelltueten zum Regenmantel zurechtgeschnitten. In Neuseeland werd ich mich aber mal nach einer besseren Alternative umschauen.
Die naechste Nacht war kurz, gute 3 Stunden hab ich geschlafen und bin immer von meinem Klimaanlagenhusten und der Angst davor den Wecker zu verpassen aufgewacht. Um 5 Uhr musste ich dann auch schon los, den Zug zum Flughafen nehmen um puenktlich am Gate zu sitzen. Man weiss ja nie wie lange es dauert bis man durch die Immigration ist und Australien und Neuseeland x-rayed dann ja nochmal alles Gepaeck durch, damit man ja keine Erde an den Trekkingschuhen kleben hat oder sonstwas Verbotenes einschleppt.
Nach 2 Stunden und 15 Minuten Flug war ich dann endlich in Auckland und hatte zwar noch kein Hostel, aber das ging recht fix, auch wenn das welches ich eigentlich ausgesucht hatte, ausgebucht war.
Untypischerweise wohne ich jetzt in einem Doppelzimmer welches aber shared ist, also mit einem unbekannten Maedchen zusammen. Die hat bis vor kurzem noch in der Antarktis gearbeitet was mir bewusst macht, dass ich jetzt irgendwie auf der Suedhalbkugel haenge. Aber das Wetter ist nicht antarktisch und auch nicht mehr tropisch, genau in der Mitte, schoen und warm.
Heute bin ich uebrigens seit genau 16 Wochen unterwegs und es liegen noch 9 Wochen vor mir.
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Mittwoch, 24. Februar 2010
Airlie Beach & Whitsundays
Nachdem ich jetzt ein paar Tage in Airlie Beach und draussen auf dem Meer bei strahlender Sonne verbracht habe ist meine Reislust wieder etwas zurueckgekehrt. Hier ist es einfach viel lebhafter, wenn auch sehr klein.
Das Meer liegt direkt 2 Minuten laufen von der 'Hauptstrasse' entfernt und da man dort ja nicht baden darf gibt es wie in vielen Staedten eine Lagune direkt vor dem Meer.
Airlie Beach ist der Ausgangspunkt fuer Segeltouren zu den Whitsunday Islands und eigentlich hatte ich entschieden nur fuer eine Nacht herzukommen und statt der Segeltour die Tour nach Fraser Island zu machen. Zeitbedingt musste ich mich entscheiden. Die erste Nacht hier im Hostel war ziemlich nett, weil das Hostel aus Studios mit Meerblick, Balkon, Kueche und Fernseher inklusive bestand. Dann habe ich ausgecheckt und dann spontan doch die Segeltour fuer 3 Tage / 2 Naechte gebucht.
Das Schiff war ein Katamaran und wir waren 23 Leute plus 4 Crewmitglieder und nur 3 von uns waren Deutsche. Die meisten waren Englaender, Amerikaner, ausserdem eine Schwedin und zwei Finninen. Man konnte entweder tauchen oder schnorcheln und das nicht zu wenig und natuerich lecker essen und sich den ganzen Tag in den Netzen des Schiffs oder irgendwo an Deck sonnen. Die Sonne ist so stark, dass jeder immer mit einer Tube Sonnencreme in der Hand rumlaeuft oder am besten direkt mit den kleinen Containern die man hier kaufen kann.
Wir hatten trotz Regenzeit sooo Glueck mit dem Wetter und es hat nur in der ersten Nacht mal kurz etwas geregnet.
Die Morgenden fingen frueh an, um 6 Uhr hat das Boot immer abgelegt und der ersten Morgen fing dann auch damit an, dass das Schiff bei eher turbulenterem Seegang anfing zum ersten Tauchpunkt zu fahren und mir, die sich noch im Schiff befand hat es erstmal den Magen umgekurbelt.
Das Gefuehl der Uebelkeit kommt einfach schneller wenn man noch unten im Schiff ist und das Fruehstueck musste erstmal warten. Aber das wurde dann schnell besser und der Tag war extrem lang, weil wir so frueh anfingen. Zum Glueck.
Am selben Tag sind wir auch zum Whitehavenbeach gefahren, bzw. ueber einen teil der Insel zum Strand gelaufen und was sich dann vor dem Aussichtspunkt vor einem erstreckt ist der Traumstrand schlechthin.
Der Sand aus 98% Silikon quietscht beim drueberlaufen und ist so weiss, dass er alles reflektiert und nicht heiss wird. Das Wasser natuerlich tuerkisblau, kristallklar, viel zu warm und der Haken - man darf nicht ohne Stingersuit ins Wasser. Beziehungsweise sollte es nicht tun. Aber das ist hier am Riff nichts neues, aber es nervt. Bei der Hitze wuerde man gerne einfach mal vom Schiff ins Meer springen, aber vorher muss man sich in den engen schwarzen Anzug zwaengen. Great.
Jetzt sind wir seit gestern wieder zurueck und mein Plan den Nachtbus Richtung Sueden zu nehmen wurde zunichte gemacht, weil es einfach keinen Platz mehr gab. Also konnte ich mit der Tourtruppe gestern abend noch weggehen, hab nochmal eine Nacht im Hostel verbracht, direkt in der Ausflugschneise der Klimaanlage und nehme heute abend dann endlich den Bus. Direkt durch nach Brisbane wenn ich das durchhalte. 1098 Kilometer, 18,5 Stunden. Und am Sonntag geht es dann nach Auckland.
Und bei Tim, einem alten Kollegen den ich dort treffe und der ein paar Tage spaeter nach Hamburg fliegt hab ich schon vorsichtig nachgefragt und mein Wunsch wurde erfuellt - er fliegt Emirates. 30 Kg Freigepaeck. Und Maenner packen ja meistens nicht so viel ein. Das heisst ich werde endlich wieder einen Teil meiner Last los, ohne teure Paketgebuehren oder schmerzhafte Verluste durch Entsorgung (geht gaaanz schwierig nur bei mir). Darauf freue ich mich fast schon am meisten...
Das Meer liegt direkt 2 Minuten laufen von der 'Hauptstrasse' entfernt und da man dort ja nicht baden darf gibt es wie in vielen Staedten eine Lagune direkt vor dem Meer.
Airlie Beach ist der Ausgangspunkt fuer Segeltouren zu den Whitsunday Islands und eigentlich hatte ich entschieden nur fuer eine Nacht herzukommen und statt der Segeltour die Tour nach Fraser Island zu machen. Zeitbedingt musste ich mich entscheiden. Die erste Nacht hier im Hostel war ziemlich nett, weil das Hostel aus Studios mit Meerblick, Balkon, Kueche und Fernseher inklusive bestand. Dann habe ich ausgecheckt und dann spontan doch die Segeltour fuer 3 Tage / 2 Naechte gebucht.
Das Schiff war ein Katamaran und wir waren 23 Leute plus 4 Crewmitglieder und nur 3 von uns waren Deutsche. Die meisten waren Englaender, Amerikaner, ausserdem eine Schwedin und zwei Finninen. Man konnte entweder tauchen oder schnorcheln und das nicht zu wenig und natuerich lecker essen und sich den ganzen Tag in den Netzen des Schiffs oder irgendwo an Deck sonnen. Die Sonne ist so stark, dass jeder immer mit einer Tube Sonnencreme in der Hand rumlaeuft oder am besten direkt mit den kleinen Containern die man hier kaufen kann.
Wir hatten trotz Regenzeit sooo Glueck mit dem Wetter und es hat nur in der ersten Nacht mal kurz etwas geregnet.
Die Morgenden fingen frueh an, um 6 Uhr hat das Boot immer abgelegt und der ersten Morgen fing dann auch damit an, dass das Schiff bei eher turbulenterem Seegang anfing zum ersten Tauchpunkt zu fahren und mir, die sich noch im Schiff befand hat es erstmal den Magen umgekurbelt.
Das Gefuehl der Uebelkeit kommt einfach schneller wenn man noch unten im Schiff ist und das Fruehstueck musste erstmal warten. Aber das wurde dann schnell besser und der Tag war extrem lang, weil wir so frueh anfingen. Zum Glueck.
Am selben Tag sind wir auch zum Whitehavenbeach gefahren, bzw. ueber einen teil der Insel zum Strand gelaufen und was sich dann vor dem Aussichtspunkt vor einem erstreckt ist der Traumstrand schlechthin.
Der Sand aus 98% Silikon quietscht beim drueberlaufen und ist so weiss, dass er alles reflektiert und nicht heiss wird. Das Wasser natuerlich tuerkisblau, kristallklar, viel zu warm und der Haken - man darf nicht ohne Stingersuit ins Wasser. Beziehungsweise sollte es nicht tun. Aber das ist hier am Riff nichts neues, aber es nervt. Bei der Hitze wuerde man gerne einfach mal vom Schiff ins Meer springen, aber vorher muss man sich in den engen schwarzen Anzug zwaengen. Great.
Jetzt sind wir seit gestern wieder zurueck und mein Plan den Nachtbus Richtung Sueden zu nehmen wurde zunichte gemacht, weil es einfach keinen Platz mehr gab. Also konnte ich mit der Tourtruppe gestern abend noch weggehen, hab nochmal eine Nacht im Hostel verbracht, direkt in der Ausflugschneise der Klimaanlage und nehme heute abend dann endlich den Bus. Direkt durch nach Brisbane wenn ich das durchhalte. 1098 Kilometer, 18,5 Stunden. Und am Sonntag geht es dann nach Auckland.
Und bei Tim, einem alten Kollegen den ich dort treffe und der ein paar Tage spaeter nach Hamburg fliegt hab ich schon vorsichtig nachgefragt und mein Wunsch wurde erfuellt - er fliegt Emirates. 30 Kg Freigepaeck. Und Maenner packen ja meistens nicht so viel ein. Das heisst ich werde endlich wieder einen Teil meiner Last los, ohne teure Paketgebuehren oder schmerzhafte Verluste durch Entsorgung (geht gaaanz schwierig nur bei mir). Darauf freue ich mich fast schon am meisten...
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Australien
Freitag, 19. Februar 2010
Regen Regen Regen
In der Regenzeit, irgendwie nicht untypisch.
Seitdem ich an der Ostkueste bin treffe ich leider fast nur Leute die sich auf zu Hause freuen oder eben auf Neuseeland. Oder sich gefreut haben dort zu sein und dann hierher zurueckmussten. Irgendwie hab ich nicht viel erwartet von Australiens Ostkueste, aber trotzdem bin ich etwas enttaeuscht.
Auf Magnetic Island hat es fast zwei Tage nur durchgeschuettet, obwohl wir in der schlimmsten Hitze dort ankamen und uns auf die Tage dort freuten.
Dauerregen hiess dann dass wir den ganzen Tag in unserer YHA Huette waren, geschlafen haben und gelesen. Und nachts fing es dann an durch das Dach zu tropfen, es hoerte einfach nicht mehr auf. Als ich abends mal mit dem Riesenschirm rausging um zu schauen ob noch jemand an der Rezeption war dem man die Sache mit dem durchtropfenden Dach mal erzaehlen koennte (war natuerlich niemand mehr da), hab ich mal auf die Strasse geschaut. Beziehungsweise das was mal eine Strasse war. Vom Grundstueck auf dem die Hostelanlage war lief das Wasser in Stroemen runter auf die Strasse die sowieso schon als ein Fluss daherkam. Man sah nur noch ein kleines Stueckchen Teer, der Rest war mit herunterstroemendem Wasser bedeckt. Und der Weg zu unserer Huette stand auch knoecheltief voll.
Gestern bin ich wieder nach Townsville wo ich nach einer Nacht jetzt auf meinen Bus in den Sueden warte. Airlie Beach.
Wobei man Touren wie auf die Whitsundays oder Fraser Island vielleicht auch nur mit Vorsicht buchen kann. Magnetic Island hat gezeigt, dass das Wetter vor der Kueste nicht unbedingt besser sein muss als auf dem Festland.
Im Unterschied zu Suedostasien ist das Problem hier, dass man immer Touren buchen muss um was zu sehen. Die Staedte sind meist weniger aufregend und es gibt einfach wenig neues. Manche Staedte haben vielleicht eine Lagune oder einen botanischen Garten, manchmal ein Museum. Das Reisen durch Asien war von den Farben, der Kultur, dem Essen und einfach allem drumherum viel aufregender. Allerdings bekomme ich ja auch nicht so viel zu sehen hier und ich denke wenn man mehr ins Landesinnere faehrt, dann bekommt man auch eher das zu sehen was Australien wirklich ausmacht.
Ist natuerlich auch eher langweilig wenn einem das Wetter so sehr einen Strich durch die Rechnung macht. Und trotzdem ist es immernoch schwuelheiss.
Jetzt habe ich noch 8 Tage bis mein Flug nach Neuseeland geht und die werde ich wohl zu einem nicht geringen Teil im Bus verbringen. Denn bis Brisbane liegen noch ca. 1450 km vor mir. Und nach Airlie Beach steht nur noch ein Zwischenstopp auf meinem Plan - Hervey Bay.
Zum Glueck hab ich mir in Indonesien genug Sitzfleisch angegessen.
Seitdem ich an der Ostkueste bin treffe ich leider fast nur Leute die sich auf zu Hause freuen oder eben auf Neuseeland. Oder sich gefreut haben dort zu sein und dann hierher zurueckmussten. Irgendwie hab ich nicht viel erwartet von Australiens Ostkueste, aber trotzdem bin ich etwas enttaeuscht.
Auf Magnetic Island hat es fast zwei Tage nur durchgeschuettet, obwohl wir in der schlimmsten Hitze dort ankamen und uns auf die Tage dort freuten.
Dauerregen hiess dann dass wir den ganzen Tag in unserer YHA Huette waren, geschlafen haben und gelesen. Und nachts fing es dann an durch das Dach zu tropfen, es hoerte einfach nicht mehr auf. Als ich abends mal mit dem Riesenschirm rausging um zu schauen ob noch jemand an der Rezeption war dem man die Sache mit dem durchtropfenden Dach mal erzaehlen koennte (war natuerlich niemand mehr da), hab ich mal auf die Strasse geschaut. Beziehungsweise das was mal eine Strasse war. Vom Grundstueck auf dem die Hostelanlage war lief das Wasser in Stroemen runter auf die Strasse die sowieso schon als ein Fluss daherkam. Man sah nur noch ein kleines Stueckchen Teer, der Rest war mit herunterstroemendem Wasser bedeckt. Und der Weg zu unserer Huette stand auch knoecheltief voll.
Gestern bin ich wieder nach Townsville wo ich nach einer Nacht jetzt auf meinen Bus in den Sueden warte. Airlie Beach.
Wobei man Touren wie auf die Whitsundays oder Fraser Island vielleicht auch nur mit Vorsicht buchen kann. Magnetic Island hat gezeigt, dass das Wetter vor der Kueste nicht unbedingt besser sein muss als auf dem Festland.
Im Unterschied zu Suedostasien ist das Problem hier, dass man immer Touren buchen muss um was zu sehen. Die Staedte sind meist weniger aufregend und es gibt einfach wenig neues. Manche Staedte haben vielleicht eine Lagune oder einen botanischen Garten, manchmal ein Museum. Das Reisen durch Asien war von den Farben, der Kultur, dem Essen und einfach allem drumherum viel aufregender. Allerdings bekomme ich ja auch nicht so viel zu sehen hier und ich denke wenn man mehr ins Landesinnere faehrt, dann bekommt man auch eher das zu sehen was Australien wirklich ausmacht.
Ist natuerlich auch eher langweilig wenn einem das Wetter so sehr einen Strich durch die Rechnung macht. Und trotzdem ist es immernoch schwuelheiss.
Jetzt habe ich noch 8 Tage bis mein Flug nach Neuseeland geht und die werde ich wohl zu einem nicht geringen Teil im Bus verbringen. Denn bis Brisbane liegen noch ca. 1450 km vor mir. Und nach Airlie Beach steht nur noch ein Zwischenstopp auf meinem Plan - Hervey Bay.
Zum Glueck hab ich mir in Indonesien genug Sitzfleisch angegessen.
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Australien
Dienstag, 16. Februar 2010
Ostkueste - Cairns & Townsville
Am 11. Februar bin ich nach Cairns geflogen.
Ein deutsches Maedel hat mich vom Flughafen abgeholt und zum Hostel gebracht.
Woodduck heisst es. Da ich nicht ueber Hostelworld gebucht habe, kann ich dort auch keine Review schreiben, aber wofuer hab ich einen Blog. Jetzt weiss ich jedenfalls was fuer ein nettes Hostel das Blue Parrot in Sydney war.
Woodduck dagegen war Klein Schweden. Und irgendwie lag das Durchschnittsalter bei 19 - 20, aber das mag auch allgemein ein Problem der Ostkueste sein... Es war schwierig dort zu schlafen, denn die Leute waren nicht gerade ruecksichtsvoll. Und zu guter letzt weiss ich jetzt auch endlich wie es sich anfuehlt von Bedbugs gebissen zu werden. Das es dort welche gibt sieht man ja keinem Hostel an, aber ja, es juckt wirklich so schlimm wie die schlimmsten Mueckenstiche, aber leider beissen sie oefter als Muecken stechen.
Und praktischerweise war die Kueche am letzten Morgen, als ich schon um kurz nach 7 den Bus Richtung Sueden nehmen musste, noch verschlossen und ich musste alle meine Essenssachen dort zuruecklassen.
Und Essen ist ja bekanntlich nicht das Guenstigste hier.
Irgendwie also kein guter Start in Queensland.
Allerdings war das Hostel nur die eine Sache und von Cairns aus habe ich eine Schnorcheltour zum Great Barrier Reef gemacht. Ein bisschen mehr bezahlt als die guenstigeren Touren und schon befand ich mich auf einem super Schiff mit leckerem Essen und dafuer dass man etwas mehr zahlt hat der Veranstalter aber auch die Permissions um zu tolleren Plaetzen am Riff zu fahren.
Wir waren also ein Haufen Taucher und Schnorchler und das mit dem Tauchen ist bestimmt noch toller, ich weiss, aber Zeit und Geld haben mich vom Kurs abgehalten. Aber beim Schnorcheln sieht man ja auch viel und kann ja auch ein bisschen tauchen auch wenn das ziemlich viel Kraft verlangt.
Aber waehrend dem Trip wusste ich wieder wieso ich reise. Wenn man nicht ganz verwoehnt ist und selbst dann ist es wirklich so fantastisch schoen das Riff zu sehen. Das Schiff hat an 3 Stellen gehalten und es war meist ziemlich tief, aber die Korallen waren so bunt und es gab so viele Fische, selbst von den Papageienfischen kam uns ein Schwarm entgegen die bis zu 1 Meter lang waren.
Und einen Reef Hai und eine Schildkroete hab ich gesehen, aber die sind mir damals in Malaysia schon begegnet. Und einen Stingray. (Papa: http://www.leo.org/)
Die meisten von uns hatten Stingersuits an, sexy Ganzkoerperanzuege mit Kapuze und Handschuhen, damit man nicht von den vielen nichtgefaehrlichen oder gefaehrlichen Quallen gestochen werden konnte. Eine Auserwaehlte hat es dann doch gestochen, schoen im Anzug eingepackt hat es sie an der Lippe erwischt.
Aber alles halb so wild.
Nach 4 Naechten in Cairns bin ich dann weiter Richtung Sueden nach Townsville fuer 2 Naechte, zu bequem um mich zu entscheiden ob ich hierbleiben soll - wobei die Stadt nicht wirklich was bietet - oder auf die Magnetic Island vor der Kueste fahren sollte oder einfach weiter Richtung Sueden.
Jetzt sitze ich mit zwei finnischen Maedels am Faehrableger und wir warten auf die Faehre die uns zur Magnetic Island bringt. Diese ist Teil eines Nationalparks und angeblich gibt es eine Menge Tiere dort die nicht alle 8 Beine haben oder gar keine und auch schoene Straende.
Auf Wikipedia kann man nachlesen wieso es Magnetic Island heisst. Ist ganz interessant.
Allerdings apropo Straende: Es gibt zwar angeblich an manchen Straenden Quallennetze, allerdings hab ich gestern in der Zeitung gelesen, dass Townsville auch 'Queenslands shark capital' genannt wird...
Aber davon erzaehl ich lieber das naechste Mal. Wenn es ein naechstes Mal geben wird.
Ein deutsches Maedel hat mich vom Flughafen abgeholt und zum Hostel gebracht.
Woodduck heisst es. Da ich nicht ueber Hostelworld gebucht habe, kann ich dort auch keine Review schreiben, aber wofuer hab ich einen Blog. Jetzt weiss ich jedenfalls was fuer ein nettes Hostel das Blue Parrot in Sydney war.
Woodduck dagegen war Klein Schweden. Und irgendwie lag das Durchschnittsalter bei 19 - 20, aber das mag auch allgemein ein Problem der Ostkueste sein... Es war schwierig dort zu schlafen, denn die Leute waren nicht gerade ruecksichtsvoll. Und zu guter letzt weiss ich jetzt auch endlich wie es sich anfuehlt von Bedbugs gebissen zu werden. Das es dort welche gibt sieht man ja keinem Hostel an, aber ja, es juckt wirklich so schlimm wie die schlimmsten Mueckenstiche, aber leider beissen sie oefter als Muecken stechen.
Und praktischerweise war die Kueche am letzten Morgen, als ich schon um kurz nach 7 den Bus Richtung Sueden nehmen musste, noch verschlossen und ich musste alle meine Essenssachen dort zuruecklassen.
Und Essen ist ja bekanntlich nicht das Guenstigste hier.
Irgendwie also kein guter Start in Queensland.
Allerdings war das Hostel nur die eine Sache und von Cairns aus habe ich eine Schnorcheltour zum Great Barrier Reef gemacht. Ein bisschen mehr bezahlt als die guenstigeren Touren und schon befand ich mich auf einem super Schiff mit leckerem Essen und dafuer dass man etwas mehr zahlt hat der Veranstalter aber auch die Permissions um zu tolleren Plaetzen am Riff zu fahren.
Wir waren also ein Haufen Taucher und Schnorchler und das mit dem Tauchen ist bestimmt noch toller, ich weiss, aber Zeit und Geld haben mich vom Kurs abgehalten. Aber beim Schnorcheln sieht man ja auch viel und kann ja auch ein bisschen tauchen auch wenn das ziemlich viel Kraft verlangt.
Aber waehrend dem Trip wusste ich wieder wieso ich reise. Wenn man nicht ganz verwoehnt ist und selbst dann ist es wirklich so fantastisch schoen das Riff zu sehen. Das Schiff hat an 3 Stellen gehalten und es war meist ziemlich tief, aber die Korallen waren so bunt und es gab so viele Fische, selbst von den Papageienfischen kam uns ein Schwarm entgegen die bis zu 1 Meter lang waren.
Und einen Reef Hai und eine Schildkroete hab ich gesehen, aber die sind mir damals in Malaysia schon begegnet. Und einen Stingray. (Papa: http://www.leo.org/)
Die meisten von uns hatten Stingersuits an, sexy Ganzkoerperanzuege mit Kapuze und Handschuhen, damit man nicht von den vielen nichtgefaehrlichen oder gefaehrlichen Quallen gestochen werden konnte. Eine Auserwaehlte hat es dann doch gestochen, schoen im Anzug eingepackt hat es sie an der Lippe erwischt.
Aber alles halb so wild.
Nach 4 Naechten in Cairns bin ich dann weiter Richtung Sueden nach Townsville fuer 2 Naechte, zu bequem um mich zu entscheiden ob ich hierbleiben soll - wobei die Stadt nicht wirklich was bietet - oder auf die Magnetic Island vor der Kueste fahren sollte oder einfach weiter Richtung Sueden.
Jetzt sitze ich mit zwei finnischen Maedels am Faehrableger und wir warten auf die Faehre die uns zur Magnetic Island bringt. Diese ist Teil eines Nationalparks und angeblich gibt es eine Menge Tiere dort die nicht alle 8 Beine haben oder gar keine und auch schoene Straende.
Auf Wikipedia kann man nachlesen wieso es Magnetic Island heisst. Ist ganz interessant.
Allerdings apropo Straende: Es gibt zwar angeblich an manchen Straenden Quallennetze, allerdings hab ich gestern in der Zeitung gelesen, dass Townsville auch 'Queenslands shark capital' genannt wird...
Aber davon erzaehl ich lieber das naechste Mal. Wenn es ein naechstes Mal geben wird.
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