Sonntag, 4. April 2010

Mt Cook und das Ende von Neuseeland

Der letzte Eintrag fuehlte sich etwas schnell runtergeschrieben an, aber es passieren einfach zu viele Dinge als das man alles aufschreiben koennte und wollte. Die Tage gehen viel zu schnell vorbei und wir hatten zwei tolle Naechte in der Naehe vom hoechsten Berg in Neuseeland, dem Mt Cook. Dort standen nur ein paar Haeuser, es gab noch nicht mal einen Supermarkt. Dafuer hatten wir tolles Wetter um zu trekken. Wenigstens den ersten Tag, den zweiten verbrachten wir im Hostel, aber die Aussicht auf die Gletscher war trotzdem genial. Das Budget hat es nicht hergegeben, aber beim naechsten Mal werde ich sicher auch den Fulg ueber die Gletscher und Mt Cook machen, dort ist naemlich eine der drei Stellen auf der Welt an der man auf dem Gletscher landen kann. Mit einem Eisflugzeug oder Hubschrauber. Das muss fantastisch sein. Aber auch so war die Aussicht den etwas umstaendlichen Split unserer Busroute wert.

Von dort aus fuhren wir an den Lake Tekapo. Die Seen hier haben oft so eine fantastisch tuerkisene Farbe, welche dadurch entsteht, dass sich der Staub der in den Bergen durch das zermahlen der Felsen und Steine entsteht, bis ins Tal ablagert und auch ueber den See wandert. Er ist zu fein als das er im Wasser versinken wuerde und schwebt darueber und faerbt es ein. Ich blieb nur eine Nacht in Lake Tekapo und da es so bewoelkt war, konnten wir leider die Sternenbeobachtungstour auf den Berg nicht machen. Dort stehen grosse Teleskope und man hat angeblich eine geniale Sicht ins All. Aafke blieb einen Tag laenger und hat sie doch noch mitmachen koennen und war ziemlich begeistert. Meine Liste was ich in NZ irgendwann noch alles machen muss, waechst stetig. Dafuer fuhr ich einen Tag frueher nach Christchurch um noch ein paar Dinge zu regeln bevor es weiter nach Fiji geht. Weil es so viele Feiertage gab waehrend des Wochenendes, dachte ich, dass es eher weniger entspannt wuerde, aber im Endeffekt hab ich mir wieder zu viele Gedanken gemacht.

Wir verbrachten also noch shoppend die letzten Tage an der Ostkueste und seltsamerweise waren es warme bis seeehr warme Tage. Gefuehlte 28 Grad hatte der letzte Tag, aber waehrend Europa langsam auftaut, wird hier noch getant. Unseren letzten Abend haben wir in einem kleinen alternativen Irish Pub verbracht, aber Feiertage hindern die Neuseelaender anscheinend daran ihre Laeden abends lange aufzulassen.
Am naechtsen Mittag ging mein Airportshuttle und ich hatte - angeblich - noch das letzte Ticket am Tag vorher erwischt. Das letzte fuer die passende Zeit zumindest. Als ich dann mit meinen beiden Rucksaecken und einer Tasche auf den Van zulief schaute der Fahrer mich an und fragte unglaeubig, ob ich mitfahren wolle. Und ob ich ein Ticket haette. Auf 11 Plaetze wurden 13 Tickets verkauft und wir quetschten meine Siebensachen auch noch rein. Abschiednehmen von Aafke, dem Maedel mit dem friesischen Namen, war seltsam nach den fuenf gemeinsamen Wochen. Sie flog genau einen Tag spaeter nach Darwin weiter und das Team Deutschie und Dutchie gibt es jetzt nicht mehr.

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